Baby-Leaf-Salate lassen sich im März schon aussäen

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Farbtupfer im Beet und ein Vertreter der sogenannten Baby-Leaf-Salate: der Radicchio. Foto: Monique Wüstenhagen

Immer beliebter werden Baby-Leaf-Salate. Typisch für diese Blattgemüse und Salate ist, dass sie dicht gesät und schnell geerntet werden können. Das klappt auch im eigenen Garten.

Berlin (dpa/tmn) - In Italien schätzt man sie schon lange, doch auch in deutschen Supermärkten finden sich Baby-Leaf-Salate immer häufiger. Der Ausdruck Baby-Leaf bezeichnet keine spezielle Art, sondern alle Blattgemüse und Salate, die dicht gesät und jung geerntet werden.

In Italien heißt der Baby-Leaf Misticanza und wird als Samenmischung bereits seit rund 100 Jahren gehandelt.

Auch im eigenen Garten gedeiht der Salat wunderbar. Er kann schon früh zum Frühlingsbeginn hin ausgesät werden, am Anfang aber in Topfpaletten im Haus. Der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin rät, drei Samen pro Topf zu verwenden. Sobald der Gartenboden sich auf zehn Grad erwärmt hat, können weitere Aussaaten im Freien folgen.

In der klassischen Mischung werden Escariol, Radicchio und Schnittzichorie mit Kräutern wie wilder Rauke, Borretsch oder Hirschhorn-Wegerich kombiniert. Die neueren Mischungen aus dem Fachhandel enthalten oft mildere Pflück- und Schnittsalate. Daneben gibt es viele rotlaubige Blatt- und Romanasalat-Sorten wie 'Multired 1', 'Bloody Mary' oder 'Red Sea'. Auch die Blätter von Spinat, Mangold und Roter Bete lassen sich zu leckeren Salaten mit nussigem Geschmack verarbeiten.

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