Oberirdisches Ernten und wenig Pflegebedarf

Bald ist Pflanzzeit für den grünen Spargel

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Grün, gesund und lecker: Spargel.

Zarte Stangen, wenig Pflegebedarf und kaum Schälabfall: Grünspargel ist ein ebenso lohnendes wie leckeres Gemüse für den Hausgarten.

Der grüne Spargel macht weit weniger Arbeit, als der Anbau von Bleichspargel, braucht keine Dämme, wird oberirdisch geerntet und das Schälen entfällt weitgehend. Dazu ist der Anbau auf allen Gartenböden möglich, empfiehlt die Niedersächsische Gartenakademie in Oldenburg.

Grünspargel verlangt nur etwas Geduld, denn in den ersten beiden Jahren nach dem Einsetzen sollte man aufs Ernten verzichten, damit sich die Pflanzen kräftig entwickeln können. Vor dem Pflanzen an einem warmen, sonnigen und windgeschützten Standort sollte der Boden mit Humus versehen und tiefgründig gelockert werden. Da es sich um eine Dauerkultur handelt, ist eine Bodenprobe zur Feststellung des Nährstoffbedarfs sinnvoll. Einjährige Jungpflanzen werden ab Ende März rund 15 Zentimeter tief eingepflanzt (Abstand 40 Zentimeter in der Reihe, 1,20 Meter zwischen den Reihen), wobei die fleischigen Wurzeln sternförmig ausgebreitet und flach mit Erde bedeckt werden. Die Gassen zwischen den Reihen können in den ersten Jahren mit Salat, Kohlrabi, frühem Blumenkohl, Radieschen, Rettich oder Spinat bestellt werden. Im Oktober wird das Spargellaub direkt am Boden abgeschnitten und entfernt. Empfehlenswerte Grünspargelsorten sind „Spaganiva“ und „Huchels Schneewittchen“. 

Information: Niedersächsische Gartenakademie, Telefon 0 44 03 97 96-32.lwk-niedersachsen.de

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