Beete und Rasen brauchen regelmäßig Kalk

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Der Rasen grünt nur, wenn der Boden einen PH-Wert zwischen 5,5 und 6,0 hat. Stimmt der Wert nicht, sollten Gartenbesitzer mit Kalk nachhelfen.

Oldenburg - Ein zu saurer Boden kann sich verdichten und die darin wachsenden Pflanzen nicht mehr optimal mit Nährstoffen versorgen. Daher sollten Blumen- und Gemüsebeete sowie der Rasen regelmäßig Kalk bekommen, erklärt die Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Der Boden muss dafür trocken sein, beim Düngen von Rasen und Staudenbeeten ist der Himmel am besten bedeckt.

Der Kalk wird nicht gleichzeitig mit Stallmist ausgebracht. Sonst entweicht der Stickstoff, den der Mist dem Boden geben soll, in die Luft. Die Experten raten, auf sandige Böden alle zwei bis drei Jahre je Quadratmeter etwa 150 Gramm kohlensauren Kalk zu geben. Lehmigen Böden tun als Richtwert je Quadratmeter 100 Gramm Branntkalk gut.

Wer unsicher ist, sollte eine Bodenprobe nehmen und diese von Fachlaboren analysieren lassen. Der optimale pH-Wert der Probe liegt bei sandigen Böden um 5,5 und bei lehmigen Böden um 6,0. Der Hobbygärtner entnimmt an 15 bis 20 Stellen kleine Einzelproben, erklärt die Kammer. Sie werden mit der Hand durchgemischt. Etwa 300 Gramm davon kommen in eine saubere Plastiktüte, die verschlossen und beschriftet weggeschickt wird. Vermerkt werden sollte, was in dem Boden wächst - Gemüse, Obst, Blumen oder Rasen.

dpa/tmn

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