Beim Altbau-Kauf Kosten für Modernisierungen einrechnen

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Wer sich ein altes Haus etwa auf dem Land kauft, sollte die Modernisierungskosten nicht unterschätzen. Foto: Jan Woitas

Viele alte Häuser haben einen gewissen Charme. Oft sind sie auch günstiger zu erwerben als Neubauten. Doch Käufer eines Altbaus sollten davon ausgehen, dass noch einige Modernisierungskosten auf sie zu kommen.

Berlin (dpa/tmn) - Wer einen Altbau kaufen will, sollte die Kosten für fällige Modernisierungen einkalkulieren. Je nach Baujahr und Substanz sind ältere Häuser häufig sanierungsbedürftig.

Bei einem Haus aus der Nachkriegszeit kommen nach Expertenschätzung beispielsweise oft zusätzlich 40 Prozent des Kaufpreises als Modernisierungskosten dazu. Erst dann ist das Gebäude auf dem modernsten Standard. Darauf macht der Verband Privater Bauherren (VPB) aufmerksam.

Immobilienkäufer sollten einplanen, dass in manchen Fällen auch größere Schäden auftauchen können, die auf den ersten Blick nicht ersichtlich sind. Manchmal müssen bei alten Häusern etwa schadstoffbelastete Bauteile ausgebaut werden. Damit Immobilienkäufer keine böse Überraschung erleben, sollten sie vor der Vertragsunterzeichnung einen unabhängigen Sachverständigen mitnehmen. Er hilft dabei, Schäden zu entdecken und zu planen, wann man welche Sanierungsschritte angeht.

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