Kleister muss schnell kleben

Beim Tapezieren Heizung ausstellen und Fenster schließen

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Beim Tapezieren sollte man darauf achten, dass währenddessen die Heizung ausgestellt ist und Fenster und Türen geschlossen sind. Foto: Jürgen Effner

Das Tapezieren ist häufig eine kräftezehrende Angelegenheit. Damit das Anbringen einer neuen Tapete nicht noch komplizierter wird, gilt es einige Rahmenbedingungen zu beachten.

Düsseldorf (dpa/tmn) - Wer neue Tapeten an die Wand bringen möchte, sollte dabei die Heizung ausstellen. Außerdem werden während der Arbeiten am besten alle Fenster und Türen geschlossen gehalten. 

Denn Durchzug und Heizungswärme lassen die durch den Kleister feucht gewordenen Tapetenbahnen schneller trocknen als den Kleister selbst. Allerdings ist es wichtig, dass dies genau anders herum geschieht. Das erklärt das Deutsche Tapeten-Institut in Düsseldorf.

Der Grund: Eingekleistert ist die Tapetenbahn etwas größer als im trockenen Zustand. Damit sich die Bahn beim Trocknen an der Wand nicht wieder auf die ursprüngliche Breite zusammenzieht, muss der Kleister schneller trocknen und die Bahn unter Spannung mit dem Untergrund verbinden. Sonst können die Nähte zur Nachbarbahn aufgehen oder die Bahnen selbst nicht mehr kleben.

Passiert das, kann aber auch die Faulheit des Heimwerkers schuld sein: Man sollte grundsätzlich alte Tapeten vorher entfernen.

Tipp des Deutschen Tapeten-Instituts

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