Tipps für die Rückzahlung

Betriebskostenabrechnung: Guthaben mit Miete verrechnen

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Vergisst der Vermieter ein Guthaben der Betriebskostenabrechnung zu überweisen, sollten Mieter ihn daran erinnern. Notfalls können sie den Betrag auch mit der Miete verrechnen.

Hamburg - Bei der Betriebskostenabrechnung können sich in diesem Jahr einige Mieter auf eine Rückzahlung freuen. Das gilt vor allem, wenn sie im vergangenen Jahr mit Öl geheizt haben. Doch was passiert eigentlich, wenn der Vermieter vergisst, das Guthaben zu überweisen?

Ergibt sich aus einer Betriebskostenabrechnung ein Plus, muss der Vermieter das Geld dem Mieter überweisen. In der Regel landet das Guthaben auf dessen Konto. Falls nicht, sollten Mieter ihren Vermieter rund vier Wochen nach Erhalt der Abrechnung schriftlich daran erinnern.

"Geben Sie in dem Schreiben ihre Kontoverbindung an, und setzen Sie ihrem Vermieter eine Frist", rät Marielle Eifler vom Mieterverein zu Hamburg. Rund 14 Tage seien in diesem Fall angemessen.

Mieter sollten zusätzlich im Brief einen Vorbehalt ergänzen - also den Vermieter informieren, dass sie andernfalls das Guthaben mit der laufenden Miete verrechnen. "Sollte die gesetzte Frist erfolglos verstreichen, sollten Mieter dem Vermieter zur Sicherheit noch eine Erklärung schicken", rät Eifler. Also ein Schreiben, in dem sie darauf hinweisen, dass sie ihr Vorhaben nun in die Tat umsetzen. Dafür reiche ein Satz aus: "Hiermit kündige ich an, dass ich den Guthaben-Betrag von xy Euro mit der laufenden Miete verrechne."

Damit sich der Vermieter nicht wundert, warum er weniger Geld überwiesen bekommt, sollten Mieter den Grund angeben - also bei der Überweisung ins Betrefffeld "Verrechnung der Betriebskosten" schreiben.

dpa

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