Blauer Engel gibt Hinweis auf Herkunft von Leder

+
Wer beim Einkauf auf Leder von wildlebenden oder bedrohten Tierarten verzichten will, kann sich am blauen Engel orientieren. Darüber, ob die Tiere artgerecht gehalten wurden, gibt er jedoch keinen Aufschluss. Foto: Soeren Stache

Neue Schuhe müssen her oder eine neue Handtasche. Aber das Leder darf nicht von wildlebenden oder bedrohten Arten stammen. Nur, wie soll man das erkennen? Der blaue Engel ist ein Anhaltspunkt.

Berlin (dpa) - Auf Leder aus Schlangen- oder Krokodilhaut verzichten viele bereits. Das geht gut, weil man dieses Leder durch die auffällige Musterung schnell erkennt. Aber woher erkennt man etwa bei ganz normalen braunen Lederschuhen, dass ihr Leder nicht etwa bedrohten Tierarten stammt?

Die Auszeichnung des Blauen Engels gibt Aufschluss über die Herkunft des Leders, teilt die Verbraucher Initiative mit. Bei Lederschuhen weist das Umweltzeichen darauf hin, dass die verwendeten Häute von landwirtschaftlichen Nutztieren stammen. Und nicht von bedrohten oder wildlebenden Arten.

Über die Art der Haltung gibt das Zeichen aber keine Auskunft. Und Öko-Leder aus tiergerechter Haltung ist noch selten. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte deshalb zu Schuhen aus Kunstleder greifen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.