Schäden vorbeugen

Blauregen noch im Februar zurückschneiden

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Wuchs und Blüte des Blauregen (Glyzinie) sind oft so üppig, dass sein Klettergerüst einstürzt. Foto: Holger Hollemann/dpa

Bevor er sich im Frühjahr in seiner blauvioletten Blütenpracht zeigt, braucht der Blauregen einen gründlichen Schnitt. Andernfalls kann die Kletterpflanze Schäden am Haus verursachen. Tipps dazu finden Hobbygärtner auf der Webseite "mein-schoener-garten.de".

Offenburg (dpa/tmn) - Der Blauregen wächst üppig und kann so stark und schwer werden, dass er sein Klettergerüst zerbricht und Regenrinnen zerdrückt. Daher raten die Experten der Zeitschrift "Mein schöner Garten" (online), die Kletterpflanze noch im Februar stark zurückzuschneiden.

Dabei werden alle im Vorjahr gewachsenen Seitentriebe so weit zurückgenommen, dass jeweils nur die Triebbasis mit den neuen Knospen übrig bleibt. Da im Moment die Pflanzen noch kahl ist, muss man bei den Knospen unterscheiden - die der Blüten sind beim Blauregen wesentlich größer als die Blattknospen.

Hobbygärtner sollten sich schon mal eine weitere Aufgabe im Kalender vormerken: Etwa einen Monat nach der Blüte im Frühjahr sollten man den Blauregen erneut stützen.

Der Blauregen, auch unter dem botanischen Namen Wisteria bekannt, gehört zu den Schlingpflanzen. Er ist besonders beliebt aufgrund seiner großen und duftenden Blütendolden in Blauviolett, die im Frühling erblühen.

Gartentipp

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