Blüte einiger Anthurien lässt sich fördern

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Die Anthurie bildet intensiv leuchtende Blüten aus. Foto: Andrea Warnecke

Berlin (dpa/tmn) - Wenn der Garten im Winter eher grau und trist ist, ist etwas Farbe im Haus umso willkommener. Die Anthurie (Anthurium andreanum oder A. scherzeranum) ist mit ihren leuchtend roten Hochblättern dann die richtige Wahl.

Die Heimat der Anthurie, die auch Flamingoblume genannt wird, sind die Regenwälder Mittel- und Südamerikas. Hier wächst sie auf dem Boden oder auf anderen Pflanzen. Dementsprechend mag sie es auch im Haus zwar hell, aber ohne direkte Sonneneinstrahlung, erklärt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin. Gleichzeitig sollte die Luft nicht zu trocken sein. Hin und wieder besprüht der Hobbygärtner daher die Blume am besten mit kalkfreiem Wasser.

Als tropische Pflanze bildet die Anthurie das ganze Jahr über Blüten aus. Bei der kleineren der beiden als Zimmerpflanzen geeigneten Sorten, Anthurium scherzeranum, lässt sich die Blüte jedoch steuern, verrät der BDG. Dazu stellt der Hobbygärtner die Pflanze für vier bis sechs Wochen kühler als üblich, bei etwa 16 Grad. Gleichzeitig bekommt die Pflanze weniger Wasser. Wird nach dieser Phase die Wasserzufuhr wieder erhöht, lassen sich bald zahlreiche Blüten sehen.

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