Blütenpracht im Herbst: Nerinen im Frühjahr einsetzen

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Nerinen müssen im Frühjahr in die Erde.

Berlin - Nerinen (Nerine bowdenii) sind Zwiebelpflanzen, die im Spätsommer und Herbst in zartem Rosa auf Terrassen und Balkonen blühen. Dafür muss man sie jetzt einpflanzen.

Der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) rät, die Nerinen zu mehreren so tief in einen Topf mit humushaltiger, wasserdurchlässiger Blumenerde einzupflanzen, dass die Zwiebelspitzen noch herausragen. Untergemischte Hornspäne liefern zusätzliche Nährstoffe. Zwar wird es durch die Brutzwiebeln schnell eng im Topf, doch so blühen die Nerinen später besonders reich.

Die Nerine stammt aus Südafrika, wo sie vor allem in schotterreichen Hochlagen wächst. Um den heißen Sommer dort zu überstehen, zieht die Pflanze ihre schmalen Blätter ein. Erst nach dieser Pause treibt sie neu aus. In unseren Gefilden kann die sommerliche Ruhephase kürzer oder sogar ganz ausfallen, so dass die Nerine ganzjährig grün ist.

Solange die Pflanze wächst, benötigt sie Wasser und stickstoffarmen Dünger. Aber ihre Sommerpause sollte die Nerine an einem sonnigen und geschützten Ort verbringen - ganz ohne Gießen. Die Zwiebelpflanzen überwintern an einem hellen Ort bei etwa zehn Grad und sind nicht überall frosthart. Alle drei bis fünf Jahre sollten Nerinen umgetopft werden.

dpa/tmn

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