Eigenheim

Bodengutachten muss vor der Hausplanung vorliegen

+
Vor der Planung eines Hauses muss ein Bodengutachten vorliegen. Foto: Armin Weigel

Bauen will gut geplant sein. Schon vor dem ersten Spatenstich muss ein Gutachten für den Baugrund - also den Boden - vorliegen. Das Fundament muss schließlich sicher stehen. Auch bei Ausnahmen sollten Bauherren einige Regeln beachten.

Berlin (dpa/tmn) - Bevor Bauherren ihr Eigenheim planen, muss ein Baugrundgutachten vorliegen. Nur dann lässt sich der Unterbau eines Hauses technisch korrekt und sicher konstruieren, erklärt der Verband Privater Bauherren.

Vorsicht beim Bauen ist angebracht, wenn Baupläne schon vorliegen, obwohl der Boden noch nicht begutachtet wurde. In solchen Fällen kann es teuer für Bauherren werden: Wenn der Boden unerwartet Probleme bereitet, drohen nicht einkalkulierte Zusatzkosten.

Auch wenn das Baugrundgutachten Teil des Bauvertrags ist, sollten Bauherren aufmerksam sein. Denn letztlich zählen die Ergebnisse des Gutachtens. Unter Umständen stimmt dann die vertragliche Kalkulation der Baukosten nicht mehr, weil die Struktur des Bodens einen teureren Unterbau notwendig macht. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn die Abdichtung des Kellers wegen drückenden Grundwassers aufwendiger gebaut werden muss. Aus dieem Grund sollten Bauherren erst das Grundstück kaufen, dann ein Bodengutachten erstellen lassen und danach in die Bauvertragsverhandlungen gehen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.