Bohrmaschinen im Praxistest: Einsatzzweck entscheidend

Zu den Testsiegern gehört unter anderem der Akku-Schlagbohrschrauber Bosch PSB 18 Li-2. Foto: Bosch

Berlin (dpa/tmn) - Bohrmaschine ist nicht gleich Bohrmaschine. Passionierte Heimwerker unterscheiden in Bohrschrauber, Schlagbohrer oder Bohrhammer. Die Stiftung Warentest hat nun 36 solcher Geräte getestet.

Die Warenprüfer haben unterschiedliche Bohrmaschinen-Modelle untersucht und kommen zum Ergebnis: Sie alle können gut Schrauben versenken. Allerdings geht das mit Schlagbohrern und Bohrhämmern weniger präzise und komfortabel. Und die Arbeit ist langwieriger als mit Bohrschraubern, berichtet die Zeitschrift "test" (Ausgabe 03/2015). Akkuschrauber erzielten in ihrer Paradedisziplin durchweg gute Noten.

Für das Bohren von Löchern in dicke Metallbleche eignen sich Schlagbohrmaschinen besser. Hier sind sie - mit ausgeschalteter Schlag-Funktion - am schnellsten im Test. Akkugeräte brauchen oft doppelt so lang. Bohrhämmer brillierten beim Bohren in Beton. Jedoch konnten auch gute Schlagbohrer mithalten, wobei der Heimwerker das Gerät kräftiger gegen die Wand drücken muss. Für Gipskartonwände und weiches Mauerwerk empfehlen die Warentester einen guten Akku-Bohrschrauber als Allroundwerkzeug.

Getestet wurden 36 Geräte aller Varianten, 19 schafften die Note "gut". 7 Modelle scheiterten an der Dauerprüfung. Testsieger waren unter anderem die Akku-Bohrschrauber Bosch PSR 18 Li-2, Fein ABS 14 C, Metabo BS 18 Li, der Akku-Schlagbohrschrauber Bosch PSB 18 Li-2, der Akku-Hammer Bosch PSB 1000-2 RCE.

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