Energiewoche: Brenner für immer abschalten

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Eine hocheffiziente Wärmepumpe kann den Öl-, Gas- oder Holzbrenner ersetzen: Das ist eine sinnvolle Investition in die Zukunft.

Jedes Jahr aufs Neue ärgern sich Hausbesitzer mit einem älteren Öl- oder Gasbrenner im Keller, wenn sie die Brennstoffrechnung der vergangenen Wintersaison präsentiert bekommen. Höchste Zeit, etwas zu unternehmen, um die Heizkosten auf Dauer zu senken.

Neue Brenner sind zwar sparsamer als alte, dem Preiskarussell der fossilen Brennstoffe entkommt man damit jedoch nicht. Holzkessel werden als klimafreundlicher angesehen, sie benötigen aber eine Menge Raum zur Brennstofflagerung und sind wartungsintensiv.

Sinnvolle Investition im Heizungskeller

Wer eine dauerhaft günstige, klimafreundliche und wartungsarme Technik einbauen möchte, kommt heute nicht mehr an der Wärmepumpentechnik vorbei. Wärmepumpen beziehen im Schnitt drei Viertel der nötigen Wärmeenergie kostenlos aus der Umwelt, maximal das restliche Viertel stammt aus der Steckdose.

In der Modernisierung werden häufig Luft-Wärmepumpen eingesetzt, die lediglich einen Verdampfer als Wärmequelle im Garten benötigen und daher auch nachträglich sehr einfach und mit wenig Platzbedarf einzubauen sind. Geräte mit moderner Technologie können heute eine Lebensdauer von etwa 25 Jahren erreichen. Da sich der Umstieg auf die neue Technik oft schon nach wenigen Jahren rechnet, sind sie eine wirtschaftlich interessante Alternative. Noch günstiger wird der Einsatz der Wärmepumpe, wenn man zusätzlich mit einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach Strom erzeugt. (nh)

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