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Jetzt zum Wertstoffhof? Darum sollten Sie das Entrümpeln während des Corona-Lockdowns verschieben

Entsorgte Computer, Fernseher, Monitore und Drucker in einem zertifizierten Entsorgungsbetrieb.
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Der Ansturm auf die Wertstoffhöfe ist im Corona-Lockdown groß.

Während des Corona-Lockdowns in Deutschland kommen viele auf die Idee, zu entrümpeln. Allerdings sollten Sie aktuell einen Ausflug zum Wertstoffhof überdenken.

Wie verbringt man am besten die Zeit im Lockdown? Zwar sind in Deutschland noch viele Geschäfte geöffnet – anders als im Frühjahr –, doch Freizeitbeschäftigungen fallen aufgrund von geschlossenen Restaurants oder Hotels eher unspektakulär aus. Da scheinen viele auf dieselbe Idee zu kommen – nämlich endlich wieder richtig zu entrümpeln*. Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) warnt aber nun davor.

Großer Andrang in Wertstoffhöfen im Corona-Lockdown: Entrümpeln lieber verschieben

Am 2. November schrieb der Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) auf Twitter: „Heute herrscht an den Wertstoffhöfen sehr großer Andrang. Bitte kommen Sie nur bei unaufschiebbarem, dringenden Entsorgungsbedarf. Weichen Sie ansonsten bitte auf einen anderen Tag, möglichst am Vormittag, aus.“ Kurz vor dem Lockdown schienen viele Münchner befürchtet zu haben, dass die Wertstoffhöfe ebenfalls von den Schließungen betroffen sind. „Da kann ich Entwarnung geben: Wir bleiben trotz Lockdown offen!“, erklärte die AWM-Pressesprecherin im Gespräch mit tz.de*.

Doch nicht nur in Bayern, sondern auch in Niedersachsen am Recyclinghof Hannover-Lahe kam es zu einem riesigen Ansturm, wie ein NDR-Beitrag zeigt. Seit Corona sind dort die Besucherzahlen merklich gestiegen – besonders gegen 11 Uhr sei die Schlange vor dem Wertstoffhof immer am längsten. Viele von ihnen laden ihre Gartenabfälle ab, da sie aufgrund des Lockdowns nun mehr Zeit für die Pflege ihres heimischen Grüns haben.

Fahrzeuge stehen im Stau vor der Einfahrt zu einem Wertstoffhof in der Region Hannover.

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Corona-Lockdown: Prüfen Sie die Lage an Ihrem Wertstoffhof

Ob ein Wertstoffhof überlaufen ist, ist jedoch von Region zu Region unterschiedlich. Darauf weist auch der Verband kommunaler Unternehmen im Gespräch mit myHomebook hin: Während bei manchen Recyclinghöfen Normalbetrieb herrscht, platzen an anderer Stelle die Besucherzahlen aus allen Nähten. Manche fordern deshalb schon die Anlieferung per Terminvereinbarung.

Der VKU bittet deshalb laut myHomebook um Geduld: „So nachvollziehbar es ist, die Zeit des Lockdowns für das Entrümpeln zu nutzen und so vielleicht auch symbolisch ein für uns alle schwieriges Corona-Jahr abzuschließen, so bitten wir wie schon im Frühjahr darum zu überprüfen, ob ein ‚großes Entrümpeln‘ zum jetzigen Zeitpunkt sein muss oder ob die Möglichkeit besteht, es auf einen späteren Zeitpunkt zu verlagern – insbesondere dann, wenn ihr kommunaler Abfallwirtschaftsbetrieb vor Ort angesichts großen Zulaufs auf seinen Wertstoffhöfen darum bittet.“ Informieren Sie sich also vor Ihrem Besuch am besten darüber, wie groß der Andrang an Ihrem Wertstoffhof ist, bevor Sie das Gerümpel in den Wagen laden. *tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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Diese zehn Fehler können Ihren Garten ruinieren

Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern.
Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern. © pixabay/annawaldl
Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze.
Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze. © pixabay/annawaldl
Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage.
Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit, den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage. © pixabay/Counselling
Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung.
Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung. © pixabay/KIMDAEJEUNG
Zu wenig gießen ist schlecht, aber zu viel gießen, kann auch ein Problem werden. Denn bei Staunässe fangen die Wurzeln der Pflanzen im Erdreich zu faulen an. Gießen Sie also erst wieder, wenn die oberste Erdschicht angetrocknet ist.
Zu wenig gießen ist schlecht, aber zu viel gießen kann auch ein Problem werden. Denn bei Staunässe fangen die Wurzeln der Pflanzen im Erdreich zu faulen an. Gießen Sie also erst wieder, wenn die oberste Erdschicht angetrocknet ist. © pixabay/annawaldl
Das Wasser sollte beim Gießen außerdem nicht auf den Blättern verteilt werden - wie zum Beispiel bei einem Rasensprenger. Feuchte Blätter sind nämlich der perfekte Nährboden für Krankheiten und Pilze. Zielen Sie stattdessen genau auf die Wurzeln oder nutzen Sie ein Tropfbewässerungssystem.
Das Wasser sollte beim Gießen außerdem nicht auf den Blättern verteilt werden - wie zum Beispiel bei einem Rasensprenger. Feuchte Blätter sind nämlich der perfekte Nährboden für Krankheiten und Pilze. Zielen Sie stattdessen genau auf die Wurzeln oder nutzen Sie ein Tropfbewässerungssystem. © pixabay/MIH83
Ein tolle Auswahl an Blumen und Stauden bringt nichts, wenn sie nicht richtig angeordnet sind. Pflanzen, die höher wachsen, sollten in zweiter Reihe stehen, damit die vorderen Blumen gut zu sehen sind und genügend Licht bekommen.
Schon beim Anlegen des Gartens drohen viele Fehler: Ein tolle Auswahl an Blumen und Stauden bringt nichts, wenn sie nicht richtig angeordnet sind. Pflanzen, die höher wachsen, sollten in zweiter Reihe stehen, damit die vorderen Blumen gut zu sehen sind und genügend Licht bekommen. © pixabay/Hans
Beim Anpflanzen scheint das Beet noch ganz leer zu sein - deshalb neigen Hobbygärtner gerne dazu, die Zwiebeln und Samen dicht anzuordnen. Gedeihen die Pflanzen allerdings erst einmal, wird es schnell eng im Beet. Damit sie sich nicht gegenseitig beim Wachsen behindern, sollten Sie beachten, wie hoch und breit die Pflanzen werden können.
Beim Anpflanzen scheint das Beet noch ganz leer zu sein - deshalb neigen Hobbygärtner gerne dazu, die Zwiebeln und Samen dicht anzuordnen. Gedeihen die Pflanzen allerdings erst einmal, wird es schnell eng im Beet. Damit sie sich nicht gegenseitig beim Wachsen behindern, sollten Sie beachten, wie hoch und breit die Pflanzen werden können - und dementsprechend mehr Platz einberechnen. © pixabay/Gellinger
Auch für das Düngen braucht es ein gutes Händchen. Die einen machen es zu oft, die anderen überhaupt nicht. Doch zweimal im Jahr - Frühjahr und Herbst - sollten Sie Ihren Pflanzen diese Nährstoffzufuhr gönnen. Dazu reicht es, dem Boden einfach eine gute Menge Kompost hinzuzufügen.
Auch für das Düngen braucht es ein gutes Händchen. Die einen machen es zu oft, die anderen überhaupt nicht. Doch zweimal im Jahr - Frühjahr und Herbst - sollten Sie Ihren Pflanzen diese Nährstoffzufuhr gönnen. Dazu reicht es, dem Boden einfach eine gute Menge Kompost hinzuzufügen. © pixabay/Jing
Wenn manche Pflanzen nicht so wachsen wollen, wie sie sollen, liegt das nicht immer an der Pflege - sondern am Boden selbst. Vielleicht ist er zu sauer oder kalkig, zu sandig oder zu lehmig. Deshalb dürfen Sie nicht vergessen, vorher schon eine Bodenprobe zu nehmen und diese untersuchen zu lassen - damit Sie dem Erdreich den richtigen Dünger zufügen können.
Wenn manche Pflanzen nicht so wachsen wollen, wie sie sollen, liegt das nicht immer an der Pflege - sondern am Boden selbst. Vielleicht ist er zu sauer oder kalkig, zu sandig oder zu lehmig. Deshalb dürfen Sie nicht vergessen, vorher schon eine Bodenprobe zu nehmen und diese untersuchen zu lassen - damit Sie dem Erdreich den richtigen Dünger zufügen können. © pixabay/mjordano

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