Coronavirus

Vier Tipps, wie Paare und Mitbewohner sich jetzt nicht auf die Nerven gehen

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Zurzeit sind Wohngemeinschaften noch mehr auf Regeln angewiesen. (Symbolbild)

Derzeit ist für viele Ausharren in den eigenen vier Wänden angesagt - da kann es schnell zu Stunk unter Mitbewohnern kommen. Wir haben Tipps, wie Sie diese Zeit meistern.

  • Wegen des Coronavirus müssen derzeit viele Menschen zu Hause bleiben.
  • Damit sich Mitbewohner und Paare nicht auf die Nerven gehen, sollten Regeln beachtet werden.
  • Wir haben vier Tipps für Sie parat.

Mit den Mitbewohnern mehr als eine Woche lang in der WG ausharren, ohne persönlichen Kontakt zu anderen - manchen wird bei der Vorstellung schon etwas mulmig. Schließlich läuft nicht in jeder Wohngemeinschaft alles wie geschmiert, und Streitereien um die Aufgabenverteilung gibt es sowieso fast überall. Die Regelungen der Bundesregierung zum Verlangsamen der Ausbreitung des Coronavirus* stellen viele aber genau vor diese Situation. Auch für Paare kann diese Zeit zur Zerreißprobe werden, wenn etwa einer den ganzen Haushalt übernehmen muss, während der andere sich auf der Couch fläzt. Wir haben Tipps zum besseren Zusammenleben.

Regeln aufstellen und daran halten

In Zeiten wie diesen ist es umso wichtiger, genaue Regeln aufzustellen. Wer ist wann mit dem Putzen dran? Wer putzt was? Wer spült das Geschirr ab? Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo sich wirklich alle am Riemen reißen müssen und es keine Entschuldigung für nicht getane Arbeit gibt. Für ein harmonisches Miteinander müssen sich also alle an die Regeln halten und im besten Fall auch Hilfsbereitschaft gegenüber den Mitbewohnern zeigen. Vielleicht kann das Geschirr gemeinsam abgewaschen werden? Gemeinsam gekocht werden? Um all dies zu bewältigen, macht es Sinn einen Putzplan beziehungsweise eine ganze Tagesstruktur festzulegen*, wie das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BKK) empfiehlt. So bewahren Sie sich einen normalen Tagesablauf.

Jeder braucht seinen Rückzugsort

Jeder will irgendwann etwas Zeit für sich. Deshalb ist es wichtig, dass sich alle Mitbewohner in ihr Zimmer zurückziehen können, ohne dass sie dort ständig gestört werden. Schließlich will derjenige vielleicht in Ruhe mit Familie oder Freunden telefonieren oder einfach nur für sich Lesen. Die Privatsphäre sollte dann auch von den Mitbewohnern respektiert werden. Wer sich trotzdem gestört fühlt, kann sich immer noch Kopfhörer aufsetzen, die Geräusche in der Umgebung dämpfen.

Rücksicht nehmen

Dieser Punkt schließt eigentlich nahtlos an den vorherigen an. Generell ist es für Mitbewohner und Paare essentiell, Rücksicht aufeinander zu nehmen - gerade auch in einer Situation, wo viel Ungewissheit herrscht. Hilfsbereitschaft und Verständnis sind hier angesagt, außerdem sollten Freiräume akzeptiert werden.

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Gemeinsam Spaß haben

Wichtig ist es aber auch, sich nicht komplett abzuschotten. Darum sollten gemeinsame Aktivitäten* geplant werden, zum Beispiel Spiele, Sport oder mentales Training. Ein gemeinsamer Fernsehabend mit Chips oder Popcorn tut der Seele ebenfalls gut. Gerade jetzt haben Mitbewohner, die sich vorher nicht so gut verstanden haben, die Gelegenheit, sich anzunähern und Streitereien zu begraben. Gleichzeitig wird die Gemeinschaft dadurch gestärkt, dass alle im selben Boot sitzen und sich dadurch unterstützen.

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Mit Wachspapier werden Sie unschöne Flecken und Fingerabdrücke auf Wasserhähnen los. Außerdem hinterlassen Sie eine kleine Schutzschicht vor mehr Flecken.
Mit Wachspapier werden Sie unschöne Flecken und Fingerabdrücke auf Wasserhähnen los. Außerdem hinterlassen Sie eine kleine Schutzschicht vor mehr Flecken. © pixabay
Was oft vergessen wird: Auch die Leisten brauchen hin und wieder ein wenig Aufmerksamkeit. Tatsächlich halten Trocknertücher den Staub für längere Zeit fern, wenn Sie die Oberflächen damit abwischen.
Was oft vergessen wird: Auch die Leisten brauchen hin und wieder ein wenig Aufmerksamkeit. Tatsächlich halten Trocknertücher den Staub für längere Zeit fern, wenn Sie die Oberflächen damit abwischen. © pixabay
Putzen Sie jedes Möbelstück oder jede Oberfläche immer von oben nach unten, damit Sie nicht wieder von vorne anfangen müssen.
Putzen Sie jedes Möbelstück oder jede Oberfläche immer von oben nach unten, damit Sie nicht wieder von vorne anfangen müssen. © pixabay
Mit Essig können Sie Ihre Waschmaschine entkalken: Dazu reicht eine Tasse Essigessenz, die Sie in die Trommel geben und die Maschine damit bei 90 Grad laufen lassen. Allerdings greift Essig auch die Gummiabdichtungen an - eine schonendere Methode wäre die Verwendung von Zitronensäure. Diesen Vorgang sollten Sie alle zwei Monate wiederholen.
Mit Essig können Sie Ihre Waschmaschine entkalken: Dazu reicht eine Tasse Essigessenz, die Sie in die Trommel geben und die Maschine damit bei 90 Grad laufen lassen. Allerdings greift Essig auch die Gummiabdichtungen an - eine schonendere Methode wäre die Verwendung von Zitronensäure. Diesen Vorgang sollten Sie alle zwei Monate wiederholen. © pixabay
Fusselrollen eignen sich nicht nur zum Entfernen lästiger Tierhaare, sondern auch für Spinnweben an Fliegengittern.
Fusselrollen eignen sich nicht nur zum Entfernen lästiger Tierhaare, sondern auch, um Spinnweben von Fliegengittern zu entfernen. © pixabay
Nicht nur die Kissenbezüge müssen gewaschen werden, sondern auch die Kissen selbst – und das mindestens zwei Mal im Jahr.
Nicht nur die Kissenbezüge müssen gewaschen werden, sondern auch die Kissen selbst – und das mindestens zwei Mal im Jahr. © pixabay
In Ihrer Tastatur sammeln sich nervige Krümel oder Staub? Mit kleinen Druckluftsprays werden Sie die Partikel ganz leicht los.
In Ihrer Tastatur sammeln sich nervige Krümel oder Staub? Mit kleinen Druckluftsprays werden Sie die Partikel ganz leicht los. © picture alliance / Ole Spata/dpa

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