Gesünder kochen mit Dampf

Gesund und praktisch: Dampfgarer im Praxistest

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Mit Dampf garen ist nicht nur gesund sondern auch praktisch: Während dem Dämpfen hat man Zeit für anderes. 

Die schonende Zubereitung mit Dampf wird immer beliebter. Einfacher als im Kochtopf mit Dünsteinsatz geht es mit speziellen Dampfgarern. Günstige Geräte kriegt man schon für 30 Euro. 

In Restaurant-Küchen sind Dampfgarer schon lange zuhaue und auch edle Einbauküchen werden immer öfter mit Backöfen mit integriertem Dampfgarer ausgestattet. Denn Dampfgaren ist die gesündeste Art, Gemüse zuzubereiten und passt damit bestens in unsere ernährungsbewusste Zeit. Durch das schonende Dämpfen bleiben viele Vitamine erhalten, die durchs Kochen verloren gehen. Und praktisch ist Dampfgaren auch: Es kann nichts anbrennen und man verkocht Gemüse nicht so leicht. 

Doch man braucht nicht gleich einen neuen Einbauherd mit Dampfgarfunktion, um gesünder zu kochen – und zu leben. Gute Tisch-Dampfgarer gibt es schon für unter 100 Euro.  

Verschiedene Dampf-Techniken

Den Wasserdampf erzeugen Dampfgarer entweder ähnlich wie eine Filterkaffeemaschine mit einem Durchlauferhitzer oder wie beim Wasserkocher durch Heizelemente. Mit dem Durchlauferhitzer geht es zwar schneller, aber der macht – wie die Kaffeemaschine – relativ viel Lärm. Außerdem ist das Entkalken bei Durchlauferhitzern aufwändiger. Praktischer sind Dampfgarer mit Heizelementen, die kann man ganz einfach mit Essig-Wasser und einem Schwamm reinigen. 

Die meisten Dampfgarer stapeln das Gargut in Dämpfkörben übereinander zu einem Turm. Das ist platzsparend, hat aber den Nachteil, dass man genau wissen muss, welches Lebensmittel man wann wo platziert. Denn weiter oben ist der Dampf kühler, unten wird das Gargut schneller fertig. Einfacher ist es mit einem Dampfgarer, der über voneinander unabhängige Heizelemente verfügt.

Testsieger mit drei Kochstellen

Die Testredakteure von AllesBeste haben sechs Dampfgarer mit Preisen zwischen 30 und 120 Euro getestet. Testsieger wurde der Dampfgarer von Morphy Richards. Sein Vorteil: Er hat drei Kochstellen für unterschiedliche Garzeiten. Das erleichtert die Bedienung, hat aber auch einen Nachteil: das Gerät benötigt eine verhältnismäßig große Stellfläche. 

Weniger Platz auf der Küchentheke nimmt der Dampfgarer von Philips ein – doch bei ihm muss, wie bei allen anderen Dampfgarern, das Gargut gestapelt werden. 

Einen Nachteil haben sie aber beide – wie die meisten Dampfgarer. Deckel, Körbe und Wasserbehälter bestehen meist aus Plastik, und bei fast allen enthalten einige Bestandteile den Weichmacher BPA. Ganz ohne BPA kommt nur der Russell Hobbs Cook at Home aus – einer der günstigsten Dampfgarer im Test. Wer nicht nur viele Vitamine sondern auch möglichst wenig Chemie im Essen haben will, fährt damit am besten. 

Mehr zum Dampfgarer-Test lesen Sie bei AllesBeste

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