Dank Thermografie sparen

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Betrachten gespannt die Themografieaufnahme vom Pfarrhaus Wichte: Bauingenieurin Helene Hiege und Klaus Horn, Küster in Wichte.

Das Ingenieurbüro Hiege in Konnefeld bietet Gebäudeeigentümern fundiertes Wissen rund um die Gebäudeenergieberatung an. Der Service umfasst das komplette Programm von der thermografischen Bauwerksuntersuchung mit Erstellung eines Energiepasses bis zur Durchführungsberatung.

Bei den derzeitigen Preisen für Heizöl, Gas und Strom stellt sich immer dringender die Frage nach gezielten Energieeinsparungsmaßnahmen. Im Neubaubereich ist die EnEV (Energieeinsparverordnung) bindend. Denkmalgeschützte Gebäude sind in der Vergangenheit überwiegend von der EnEV befreit gewesen, da hier der Schutz des baulichen Kulturgutes im Fokus stand. Doch mit der Zeit wird auch hierbei der Anspruch an erhöhte Gebäudedämmung zunehmend größer. Oft geht über Wärmebrücken kostbare Heizenergie verloren. Geld wird häufig buchstäblich zum Fenster heraus geworfen, denn nicht jedes Wärmeleck ist mit bloßem Auge zu sehen oder körperlich zu fühlen. Dabei hilft die Thermografie, die Betrachtung eines Gebäudes mit einer Infrarotkamera, um Wärmedämmmängel sichtbar zu machen.

Helene Hiege bietet diese Art von Bauwerksuntersuchung seit Sommer 2010 an. Im Jahr 1996 beendete sie ihr Bauingenieurstudium mit den Schwerpunktbereichen Altbauinstandsetzung, Holzbau und Fertigungstechnik. Im November 2000 schloss die Bauingenieurin die Weiterbildung im Deutschen Zentrum für Handwerk und Denkmalpflege in Fulda mit dem Zertifikat für Architekten und Ingenieure und 2010 die umfangreiche Fachausbildung zur Gebäudeenergieberaterin erfolgreich ab.

„Frau Hiege, bei welchen Gebäuden ist eine Untersuchung mit der Thermografiekamera sinnvoll?“

Hiege: „Eigentlich bei den meisten Gebäuden, mit Ausnahme derer, die eine belüftete Verkleidung oder Fassade haben. Hier sieht man von außen nichts.“

„Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein?“

Hiege: „Die Außentemperatur muss recht niedrig sein, die Innentemperatur dagegen recht hoch. Also muss man alle Räume eine Nacht heizen (circa 20 bis 23 Grad) und morgens, bevor die Sonne auf das Gebäude fällt, bei niedrigen Temperaturen (kälter als 7 Grad) die Aufnahmen machen. Da zeichnen sich die Wärmebrücken als rote bis weiße Bereiche am besten ab.“

„Wird eine solche Untersuchung nur von außen gemacht?“

Hiege: „Nein, von innen sieht man auch die Wärmebrücken, eben als dunkelblaue, kalte Bereiche an der Gebäudehülle. Ich schaue sowieso immer erst von außen und dann auch noch von innen. Häufig trifft man auf Stellen, bei denen nicht sofort klar ist, was die Wärme- oder Kälteabzeichnung bewirkt. Im Gebäudebestand wissen die meisten Hausbesitzer oft nicht mehr genau, welche Materialien verwendet wurden und wo alle Installationsleitungen entlang führen. Da kann man mit der Kamera schon mal regelrecht auf Spurensuche gehen.“

„Was ist der nächste Schritt nach einer Thermografieuntersuchung?“

Hiege: „Die Thermografie ist sehr hilfreich im Bezug auf die Schwachstellenermittlung.“ Anschließend erfolgen die bauphysikalische Berechnung und Überprüfung der Verbrauchsdaten im Zuge einer Gebäudeenergieberatung. Danach müssen die Dämmmaßnahmen geplant werden, was ebenfalls ein Leistungsangebot des Ingenieurbüros Hiege ist.“ (ysa)

 Info und Kontakt:

Ingenieurbüro Hiege

Zur Lummerwiese 1

34326 Morschen-Konnefeld

Tel.  0 56 64 / 93 02 06

PDF der Sonderseite Lebendiges Morschen

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