Der Trend geht zur schlichten Deko

Tischlein deck' dich: So wird die Ostertafel zum absoluten Hingucker

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Jedes Kind kann einen Tisch eindecken. Aber daraus einen eindrucksvolle Ostertafel zu machen, ist ein kleines Kunststück.

Teller, Besteck, Gläser, Tassen, Servietten - und noch etwas Deko. Mehr braucht man für ein schönes Familienessen am Osterfest nicht. So wird aus einem Tisch eine toll gedeckte Tafel, die alle begeistert.

Experten verraten, wie man aus dem Gedeck für ein Familien-Frühstück und einen Feiertagskaffee eine Festtafel macht:

Kleine Hingucker schaffen:

Dekorationen können begeistern. Sie liefern ein Gesprächsthema, sie zeigen, dass man sich Mühe gibt. Aktuell liegt nicht aber unbedingt Opulentes im Trend, sondern kleine Elemente. Das kann ein farbiges Band um die Serviette sein, in einer Farbe, die zum Frühling passt - oder es wird in die aufgerollte und auf dem Teller liegende Serviette eine Tulpe oder Narzisse gelegt. 

Blumen gehören einfach auf jede Festtafel. Alternativ kann der Tisch auch mit Zweigen dekoriert werden. Eine tolle Alternative zu Ostern sind auch Möhren mit Blättern statt Blumen.

Opulente Dekoration ist nicht mehr im Trend. Für einen frühlingshaften Frühstückstisch sorgen schon Kleinigkeiten.

Auch Kerzen gehören zu einem stimmungsvollen Treffen am Tisch dazu. Außerdem kann die Tisch-Deko passend zum Essen ausgewählt werden - bei einem Pasta-Essen können beispielsweise Nudeln auf dem Tisch als Hingucker dienen. Kleine Tischkarten sprechen die Gäste persönlich an und zeigen, dass man sich Mühe gegeben hat. Genrell gilt: Je einfacher die Tafel gehalten ist, desto moderner wirkt sie.

Selbstgemachter Hingucker:

Eine Etagere mit mehreren Tellern ist auf dem vollgestellten Frühstückstisch äußerst praktisch. Zu besonderen Anlässen wie einem Familienessen zu Ostern kann sie außerdem zur Dekoration werden. Die lässt sich auch ganz leicht selbst machen.

Eine Etagere schafft Platz auf dem Ostertisch und sieht noch dazu schön aus.

Und so funktioniert es:

Material: 

  • Vier verschieden große Teller
  • drei Tassen
  • ein Zollstock
  • ein Filzstift 
  • Porzellankleber

Schritt 1: Das Porzellan probeweise übereinanderstapeln. Der größte Teller gehört ganz nach unten. Auf diesen wird eine umgekehrte Tasse gestellt, gefolgt von dem nächst kleineren Teller und so weiter. Der kleinste Teller bildet den oberen Abschluss der Etagere. 

Schritt 2: Nun beginnt der richtige Aufbau. Die Tassen mithilfe des Zollstocks mittig auf den Tellern ausrichten. 

Wichtig: Die Tassen muss mittig auf dem Teller stehen.

Schritt 3: Den Umriss der Tassen mit einem Filzstift auf den Tellern markieren. 

Schritt 4: Den Porzellankleber sowohl auf die Markierung auf dem Teller als auch auf den Tassenrand auftragen. 

Den Porzellankleber sowohl auf die Markierung auf dem Teller als auch auf den Tassenrand auftragen.

Schritt 5: Teller und Tasse aufeinanderstellen und leicht andrücken. Auf diese Weise alle Elemente der Etagere zusammenkleben und für 24 Stunden trocknen lassen. 

Einzelstücke einbauen:

Nicht jedes Stück der Tafel muss aus einer aufeinander abgestimmten Serie stammen. Besondere Einzelstücke wie die Zuckerdose von Oma oder die alten Serviettenringe der Tante verleihen dem Tisch das gewisse Etwas. 

Einzelstücke verleihen der Tafel das besondere Etwas.

Aber auch kleine Absurditäten wie ein Toasthalter, den man vor vielen Jahren als Spaßgeschenk bekommen hat und für den es sonst keine Anlässe gibt, werden zur Besonderheit auf der Tafel. Falls ihr so etwas nicht zuhause habt, bietet sich ein Besuch auf dem Flohmarkt an. 

Netter Nebeneffekt solcher Einzelstücke: Man kann mit seinen Gästen ins Gespräch über dessen Geschichte kommen.  

Gruppen sorgen für Ruhe:

Zu besonderen Anlässen sind die Tische oft viel zu vollgestellt. Bildet man kleine Gruppen mit den Stücken auf dem Tisch, sorgt das optisch für Ruhe. Besonders bieten sich zum Organisieren Platzteller an. 

Kleine Einzelstücke machen die Ostertafel besonders.

Diese sind am besten zwar farblich von der Restdekoration abgesetzt, aber passen zum Gesamteindruck - etwa ein Teller aus dunkelbraunem Holz auf einer beigen Tischdecke zu weißem Geschirr. Auch in einem Korb lassen sich manche Sachen bündeln.

Tischdecke oder nicht?

Vorteile:

Eine schöne Holzplatte sieht zwar toll aus, aber Stoff schluckt die Geräusche von klapperndem Geschirr. Eine Tischdecke hält also auch die Geräuschkulisse an einer langen Tafel etwas geringer.

Nachteile: 

Bei feinen Tischdecken haben viele Angst, zu kleckern. Das kann dazu führen, dass am Tisch keine wirklich entspannte Atmosphäre aufkommt. Ein Kompromiss sind Tischdecken aus rustikalem Leinen.

Weitere Deko- und Einrichtungstipps gibt es hier.

Von Simone Andrea Mayer und Jessica Kiefer

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