"Bitte vorgesehene Einrichtungen benutzen"

Dieser kuriose Aushang wirft sehr viele Fragen auf

Hier scheint wohl jemand mit den sonderbaren Gepflogenheiten im Haus nicht so ganz einverstanden zu sein. Zu Recht, wenn diese Vorwürfe stimmen.

Bei manchen Aushängen in Treppenhäusern fragt man sich, was hier wohl vorgefallen sein muss, damit ein Zettel nötig ist. So auch in diesem Fall - bei dem der in Klarsichtfolie verpackte Aushang für den unwissenden Leser für recht viel Verwirrung sorgt.

Seltsamer Aushang: "Bitte vorgesehene Einrichtungen benutzen"

Doch was hat es mit den vielen Hinweisen auf sich? Was muss hier wohl vorgefallen sein, dass die Lage so eskaliert ist? Fragen über Fragen.

Der erste Satz ist zwar bereits recht fordernd, aber im Gegenteil zum Rest noch eher harmlos: "Es ist untersagt, hier und auch im gesamten Haus Dinge, egal was es ist, hinzulegen, aufzubauen oder sonstwas." Ob damit nun auch die Privaträume gemeint sind? Und was ist, wenn man kurz die Einkaufstüte vor der Wohnungstür abstellt?

Passend dazu: Hier beschwert sich ein Berliner über Lärm - und bekommt prompt die Retourkutsche.

Doch es kommt noch kurioser: "Ebenso das selber urinieren und koten oder urinieren und koten lassen im gesamten Haus!" Man kann eigentlich nur davon ausgehen, dass es sich hierbei um Vierbeiner handelt, die hier ihre Notdurft verrichtet haben.

Diese Vermutung bestätigt auch der letzte Satz: "Bitte benutzen Sie zukünftig vorgesehene Einrichtungen wie Mülleimer, Mülltonnen, Toiletten und gehen [Sie] rechtzeitig mit Ihren Tieren spazieren!" Aha, da liegt also der Hund begraben. Anscheinend rechnet ein Mitmieter hier mit seinen tierlieben Nachbarn ab.

Hochgeladen wurde das Foto mit dem kuriosen Fundstück aktuell auf der Seite "Notes of Berlin". Von wann er genau stammt, ist nicht bekannt. Anscheinend wurde er im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg entdeckt und sorgt seitdem für Schmunzler im Netz.

Auch interessant: Auch Sportmoderatorin Anna Kraft veröffentlichte bereits einen pikanten Aushang.

mil

Rubriklistenbild: © Screenshot Instagram / Notes of Berlin

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