Heimwerker-Tipps

Do It Yourself! Den alten Sessel neu beziehen

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Planen Sie genug Stoff beim Umschlagen ein.

Zu schade für den Sperrmüll? Viele alte Möbel strahlen im neuen Glanz, wenn Sie etwas aufgepeppt werden. Hier erfahren Sie, wie sie einen Sessel neu beziehen.

Oft braucht es gar nicht viel, um die alten Möbel aus Omas Zeiten in moderne Hingucker zu verwandeln. Mit etwas handwerklichem Geschick und ein paar Materialien können Bastler ihre individuelle Einrichtung entwerfen. Das Beste daran: Es handelt sich auf jeden Fall um ein echtes Unikat.

Um einen alten Sessel neu zu beziehen, gibt immowelt.de einige Tipps für Heimwerker und DIY-Fans. Hier erfahren Sie Schritt für Schritt, was sie dazu brauchen und wie Sie dabei vorgehen.

Neuer Look für den alten Sessel: Was brauche ich dafür?

Diese Materialien und Werkzeuge sind für den Sessel-Facelift nötig:

  • Stoff in passender Größe
  • Schere
  • Kleber
  • Großer Tacker
  • Hammer und Nägel

1. Bezug für die Sitzfläche

Wir beginnen bei der Sitzfläche des guten Stücks. Am einfachsten ist es, wenn Sie - falls möglich - die Sitzfläche abmontieren. Dabei sollten Sie jedoch darauf achten, dass Sie die Bohrlöcher nicht mit dem neuen Bezug verdecken. Je größer die Sitzfläche und je dicker das Polster, desto mehr Stoff ist nötig. Schneiden Sie den Stoff nicht zu knapp. An den Seiten sowie an der Vorder- und gegebenenfalls auch Rückseite sollte er etwas überhängen. Wenn am Schluss zu viel Stoff übrig bleibt und herunter hängt, können Sie diesen einfach mit einem Teppichmesser kürzen. 

Wichtig: Der Stoff muss entlang der Stuhlbeine eingeschnitten werden.

Jetzt wird der neue Bezug zuerst an einer Seite an der Unterseite mit dem Möbeltacker fixiert und dann über die Sitzfläche gespannt. Wenn er möglichst straff gezogen ist, befestigen Sie den Stoff an der anderen Seite. Tackern Sie dabei in möglichst gleichen Abständen, da der Bezug sonst unschöne Falten wirft. An den Ecken können Sie überschüssigen Stoff etwas einschneiden oder kürzen.

2. Bezug für die Lehne

Das Beziehen der Lehne ist ähnlich wie bei der Sitzfläche. Falls sich an der Rückseite der Lehne eine Pappe befindet, empfiehlt immowelt.de, diese zuerst zu entfernen. Die Rückseite wird nach der Vorderseite bezogen. 

Mit einem neuen Bezug ist ein alter Sessel nicht mehr wiederzuerkennen.

Planen Sie wieder ausreichend Stoff ein, da er komplett um die Lehne herumgelegt werden muss. An der hinteren Seite wird er dann festgetackert - zuerst an einer Seite, dann an der anderen. Die Ecken werden danach fixiert. Um Faltenwurf zu vermeiden, können Sie den Stoff einschneiden. Um die Hinterseite der Lehne nun zu verdecken, schneiden Sie dafür ein Stück Stoff zurecht und klappen die Ränder nach innen. Mit Hammer und Nagel - wahlweise auch mit dem Tacker - befestigen Sie den Stoff rundum. Jetzt fehlt nur noch ein letzter Schritt: Falls sich Lehne und Sitzfläche berühren, können Sie die Schnittstelle mit Textilkleber verbinden.

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