Garten-Tipp

Eierschalen bloß nicht wegwerfen: So nützlich sind sie noch

Braune Eierschalen und ein rohes Ei im Eierkarton.
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Eierschalen können durchaus nützlich sein.

Eierschalen landen bei Ihnen sofort im Biomüll? Das muss nicht sein: Gerade, wenn Sie gerne Gemüse ansäen, können Ihnen die Schalen noch nützlich sein.

Sich einen kleinen Garten heranzuziehen, ist nicht nur zeitintensiv, sondern braucht auch passendes Equipment. Wenn Sie hierbei etwas Geld sparen wollen, brauchen Sie sich einfach nur in der eigenen Küche umsehen: Eierschalen lassen sich wunderbar dazu verwenden, Samen zu ziehen.

Eierschalen im Garten: So basteln Sie Ihre eigenen Anzuchttöpfe

Wer sich im Frühjahr verschiedene Gemüsesorten aus Samen selbst heranziehen möchte, benötigt dafür kleine Anzuchttöpfe. Erhältlich sind diese in der Regel im Gartencenter oder in Baumärkten – aber auch im eigenen Kühlschrank, wenn Sie so wollen. Anstatt ihre Eierschalen nach dem Frühstück einfach wegzuwerfen, können Sie diese nämlich ganz einfach zur Anzucht Ihrer Pflanzen verwenden. So funktioniert‘s:

  1. Nehmen Sie am besten die Schale von gekochten Eiern und achten Sie beim Öffnen darauf, die untere Hälfte nicht zu sehr zu beschädigen. Anschließend waschen Sie die Schalen mit Wasser ab.
  2. In diese Eierschalen stechen Sie nun mit einer Nadel ein kleines Loch in den Boden. Dieses dient als Wasserabfluss, sodass es später beim Gießen nicht zu Staunässe kommt.
  3. Stellen Sie die Eierschalen in einen Eierkarton und füllen Sie sie mit Anzuchterde.
  4. Nun geben Sie die Samen Ihrer Wahl hinein. Drücken Sie sie leicht an und besprühen Sie den Boden mit etwas Wasser.
  5. Bedecken Sie Ihre „Anzuchttöpfe“ mit einer Frischhaltefolie und stellen Sie sie auf eine sonnige Fensterbank, damit die Luftfeuchtigkeit hoch bleibt. So entsteht ein angemessenes Klima, um Samen zu ziehen. Sorgen Sie dafür, dass die Samen regelmäßig etwas Wasser erhalten.
  6. Wenn sich die ersten Keimlinge gebildet haben, sollten Sie pikiert werden, um sich nicht gegenseitig den Platz wegzunehmen. Dabei erhalten alle Keimlinge einen eigenen Topf – oder eine Eierschale.

Auch interessant: Bier als Pflanzendünger? Darum sollten Sie es unbedingt testen.

Die Eierschalen können übrigens auch mit umgetopft werden – sie zersetzen sich mit der Zeit und beliefern die Pflanze somit mit Kalzium und Kalium. Dasselbe gilt für Eierwasser: Im Gießwasser enthalten können Sie Ihren Pflanzen damit einmal pro Woche eine Kalziumdüngung gönnen. (fk)

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