Energie von der Sonne

Umweltfreundlich und sicher: Rund eine Million Hausbesitzer in Deutschland haben sich schon für eine Solaranlage zur Heizungsunterstützung und Warmwasserbereitung entschieden. Foto:  Viessmann

Kostenlos, umweltfreundlich, sicher: Sonnenenergie bietet Bauherren und Modernisierern viele Vorteile. Sie ist nicht nur besonders umweltschonend, sondern hilft auch wertvollen Brennstoff zu sparen und verringert damit die Abhängigkeit von den fossilen Energieträgern Öl und Gas. Eine moderne Solaranlage zur Heizungsunterstützung und Trinkwassererwärmung gewährleistet zusammen mit einem effizienten Heizkessel die wirtschaftliche und zukunftssichere Wärmeversorgung eines Gebäudes. Rund eine Million Hausbesitzer in Deutschland haben sich deshalb schon für eine Solaranlage entschieden – und täglich werden es mehr.

In einem durchschnittlichen Vier-Personen-Haushalt entfallen rund neunzig Prozent des Energieverbrauchs auf Heizung und Warmwasserbereitung. Dennoch reicht in vielen Fällen schon eine kleine Anlage mit fünf Quadratmetern Kollektorfläche aus, um aufs Jahr gerechnet rund sechzig Prozent der Warmwasserbereitung abzudecken. Im Sommer können Solarkollektoren diese Aufgabe nahezu vollständig übernehmen. Die Heizung kann dann über Monate ausgeschaltet werden.

Brennwerttechnik und Solar: Ein perfektes Team

Mit einer größeren Solaranlage zur Heizungsunterstützung lässt sich dieser Zeitraum noch einmal verlängern. Vor allem in den Übergangsmonaten hat sich diese Technik bewährt, durch die sich bis zur dreißig Prozent der jährlichen Heizkosten einsparen lassen. In Kombination mit einem hocheffizienten Brennwertkessel kann der Energieverbrauch gegenüber einer veralteten Heizung sogar um bis zu vierzig Prozent verringert werden.

Bei der Auswahl des Solarsystems hilft der Heizungsfachbetrieb vor Ort. Ob Flach- oder Röhrenkollektor, ob Paketlösung oder individuell zusammengestellt – Ziel ist immer eine möglichst effiziente und langlebige Anlage. Dabei kann sogar die jeweilige Gebäudearchitektur berücksichtigt werden: Flachkollektoren gibt es mit Rahmen in unterschiedlichen Farben, Röhrenkollektoren lassen sich auch an der Fassade montieren. Ein nicht zu unterschätzendes Argument für die Investition in Solartechnik ist auch die damit verbundene Wertsteigerung der Immobilie.

Zuschüsse vom Staat

Mit attraktiven Fördermöglichkeiten erleichtert das Marktanreizprogramm (MAP) des Bundesumweltministeriums die Entscheidung für eine Solaranlage. Bei gleichzeitiger Investition in einen modernen Brennwertkessel für Gas oder Öl wird ein System mit 15 Quadratmetern Kollektorfläche zur Trinkwassererwärmung und Heizungsunterstützung mit 2080 Euro gefördert. Bis zum 30. Juni dieses Jahres kommen bei dieser Kombination weitere 250 Euro für den Einsatz energieeffizienter Pumpen hinzu. Das gilt auch, wenn die Solaranlage ausschließlich zur Trinkwassererwärmung genutzt wird. In diesem Fall beläuft sich die Gesamtförderung auf 660 Euro.

Förderanträge gibt es beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) sowie unter www.bafa.de (nh)

pdf der Sonderseite Heizen mit der Sonne

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