Haushaltsplan

„Erschütternd“: Frau postet Putzplan auf Facebook und erntet Kritik

Ein Pärchen macht das Bett sauber.
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Laut dem Putzplan steht jeden Montag das Aufräumen des Schlafzimmers auf dem Plan – dazu zählt auch, die Bettwäsche zu wechseln.

Manch einer baut sich für den besseren Überblick einen Putzplan zusammen. Keine schlechte Idee – jedoch kam der Putzplan einer Frau gar nicht so gut an.

Jeder hat ein anderes Empfinden dahingehend, wie oft und wie intensiv der Haushalt geputzt werden sollte. Die einen sind täglich dran, die anderen nur alle paar Tage oder einmal die Woche. Im Grunde geht es darum, diese Entscheidung dem eigenen Ermessen nach zu treffen. Eine Frau aus Großbritannien entschied sich ihren Putzplan von Etsy in einer Haushalts-Gruppe auf Facebook zu teilen. Und damit sollte sie eine hitzige Diskussion auslösen. Wie sieht der „erschütternde Putzplan“, wie er von einigen betitelt wurde, also aus?

Intensiver Putzplatz „aus den 50ern“

In besagter Facebookgruppe werden Tipps und Tricks zum Aufräumen, Ausmisten und Organisieren im Haushalt geteilt. Den Putzplan, den die Frau online teilte, lässt viele Eltern aufschreien. Eine Frau ist sogar der Meinung, dass der tägliche Reinigungsplan „aus den 50ern“ sei. Laut Plan muss jeden Tag geputzt werden, außer am Sonntag. Jeder Tag ist einem bestimmten Zimmer gewidmet, mit genauen Angaben darüber, was alles zu erledigen ist. Schon vom Anblick sind die meisten in der Facebookgruppe erschöpft. Und das sind die täglichen Aufgaben:

  • Montag: Laut Liste ist das der „Schlafzimmer-Tag“, an dem die Bettwäsche gewechselt, gesaugt, Staub gewischt und die Möbel poliert werden müssen. Zudem sollen zehn Minuten zum Entrümpeln und Spiegel reinigen eingeplant werden.
  • Dienstag: Zum „Badezimmer-Tag“ gehört, dass Sie Dusche, Toilette, Waschbecken und Spiegel gründlich abwischen müssen, bevor Sie den Boden wischen. Zudem sind die Toilettenartikel aufzufüllen und die Handtücher auszutauschen.
  • Mittwoch: Der „Küchentag“ dient neben dem Putzen der Seitenwände und dem Wischen auch dem Ausräumen des Kühlschranks und dem Entfernen alter Lebensmittel. Auch der Müll wird mittwochs entsorgt.
  • Donnerstag: Die Liste gibt vor, dass das der „Wohnzimmer-Tag“ ist. Zum einen stehen das Abstauben der Möbel und Reinigen des Fernsehers auf dem Plan, zum anderen sollen auch sämtliche Stoffe mit Febreeze aufgefrischt werden und Entrümpeln steht auch noch an.
  • Freitag: Der eine Tag in der Woche an dem alles anders ist. In jeder Woche des Monats wechseln sich die Aufgaben ab - so putzen Sie in Woche eins alle Geräte, in der zweiten werden die Küchenschränke gereinigt und in Woche drei die Fenster geputzt sowie die Gardinen gewaschen. In Woche vier sollen die Wände und Fußleisten abgewischt werden.
  • Samstag: An diesem Tag wird das Auto geputzt und die Garage aufgeräumt.
  • Sonntag: Zeit sich auszuruhen – Montag geht der Plan schließlich wieder von vorne los.

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Putzplan sorgt für Aufregung auf Facebook

Mit ihrem Putzplan sorgte die Frau auf jeden Fall für Gesprächsstoff. Eine Frau sagte: „Ist das aus den 50er Jahren? Das wird in meinem Haus auf keinen Fall passieren. Ich bin ganz erschöpft, wenn ich es nur ansehe.“ Und eine andere erwidert: „Nichts davon steht auf meiner Liste, ich genieße das Leben zu sehr und mein Haus ist sauber, was für ein Quatsch.“ Ein dritter fügte hinzu: „Ich bin erschüttert, wenn ich mir das ansehe.“ Doch es gibt nicht nur Kritik für den intensiven Putzplan.

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Tatsächlich finden sich auch Mitglieder, die begeistert sind oder extra deswegen der Facebook-Gruppe beitraten. Einer sagte: „Ich bin dieser Gruppe wegen dieser Liste beigetreten!!! Ich brauche etwas Motivation und das mag schwierig erscheinen, aber es ist gut, etwas zu haben, auf das man hinarbeiten kann!!!“ Jemand anderes antwortete: „Ich liebe diese Liste, ich habe sie ausgedruckt, also sollte ich Hilfe brauchen, während ich krank bin, kann ich sagen, schau auf die Liste und wähle einen Job.“ Während ein anderer schrieb: „Warum sagt jeder, dass dies unmöglich ist, wenn man einen Job hat? Es dauert wahrscheinlich 30 Minuten am Tag, und man muss all diese Dinge sowieso tun.“

(swa)

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