Faszinierende Energiequelle

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Lohnt sich: Sonnendächer bestehen komplett aus Solarmodulen und produzieren somit viel Strom und Wärme.

Strom erzeugen ohne Umweltbelastung ist nur mit erneuerbaren Energien möglich. Die solare Stromerzeugung ist dabei eine besonders zukunftsfähige Technik, die überall genutzt werden kann und selbst in Deutschland ein riesiges Potenzial aufweist.

Solarstromanlagen sind langlebig und produzieren über einen Zeitraum von über 30 Jahren sauberen Strom. Sie können auf dem Wochenendhaus, dem eigenen Hausdach, auf Bürogebäuden oder Fabrikhallen und auch als Großkraftwerke im Freigelände installiert werden. Unabhängig vom Standort können Solarstromanlagen den erzeugten Strom ins Stromnetz einspeisen, der für das öffentliche Netz oder den Eigenbedarf verwendet werden kann.

Die Ökobilanz ist durchweg positiv:

  • die Anlagenkomponenten (Glas, Aluminium, Kunststoffe, Silizium) sind recyclebar,
  • die Stromproduktion erfolgt geräuschfrei, geruchlos und ohne Schadstoffemission,
  • der Energieaufwand zur Herstellung wird, je nach Technologie, nach 1,5 bis 4 Jahren von der Solarstromanlage wieder selbst erzeugt, die Anlage liefert danach noch mindestens 26 weitere Jahre Strom. Durch die stetige Weiterentwicklung der Produktionsverfahren wird die Ökobilanz kontinuierlich noch weiter verbessert und die Energierücklaufzeiten werden immer kürzer. Erste Solarfabriken produzieren sogar schon CO2-frei, indem sie ihren Energiebedarf aus Solarenergie und Rapsöl-BHKW selbst erzeugen.

Investitionen sind gut angelegt

Deutsche Hersteller sind auf dem internationalen Markt Vorreiter, was Qualitätsstandards und Langlebigkeit angeht, und liefern Spitzenprodukte zum fairen Preis. Eine Solarstromanlage ist eine solide Geldanlage, macht den Anlagenbesitzer unabhängiger von Preissteigerung im Energiesektor und tut der Umwelt gut.

Die Einspeisevergütung ist so kalkuliert, dass der Anlagenbesitzer damit alle Kosten der Finanzierung und des Betriebs decken kann und zusätzlich eine Rendite – zwischen sieben und neun Prozent – erzielt. Damit das Konzept funktioniert, verpflichtet das Erneuerbare-Energien-Gesetz die Stromversorger alle Solarstromanlagen ans Stromnetz anzuschließen, den gesamten erzeugten Solarstrom abzunehmen und den Solarstrom zu einem festen Satz über 20 Jahre lang zu vergüten.

Der Vergütungszeitraum beträgt 20 volle Kalenderjahre plus die restlichen Monate des Installationsjahres. Alle Anlagenbesitzer sind verpflichtet, die Anlage der Bundesnetzagentur zu melden – erst dann erhalten Sie ihre Vergütung.

Im Jahr 2009 ist eine Vergütung für selbst genutzten Solarstrom eingeführt worden. Dies ist eine besonders attraktive Form der Nutzung der Photovoltaikanlage: Es muss in der Regel kein Strom mehr gekauft werden. (nh)

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