Alt und eingetrocknet

Mit diesen genialen Tricks haben Fettflecken keine Chance

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Sie bekommen beim Kochen ständig Fettspritzer ab? So sagen Sie den Flecken den Kampf an.

Spritzt das Fett auf die Kleidung oder das Mobiliar ist der Schreck erst einmal groß. Doch mit dem nötigen Wissen entfernen Sie die lästigen Flecken kinderleicht.

Es braucht nur das Fett von den Fritten spritzen oder die Soße vom Burger tropfen - dann ist das Malheur schon passiert. Leider lassen sich die unschönen Flecken nicht einfach mit Wasser entfernen, da das Öl wasserabweisend reagiert und so einfach abperlt.

Doch so leicht sollten Sie sich nicht unterkriegen lassen - denn es gibt zahlreiche andere Mittel und Wege Fettflecken von Sofa, Sitz, Wand oder Kleidung zu bekommen. Wir haben die Tipps für Sie zusammengefasst:

Diese Mittel helfen bei Fettflecken immer

Wie bereits festgestellt, wirkt Wasser bei Fettflecken nicht, da die beiden Stoffe keine Verbindung eingehen können. Dies können Sie allerdings ändern, indem Sie einen Emulgator - also ein Hilfsmittel, um zwei nicht mischbare Stoffe zu vermengen - hinzufügen. Als Emulgator kann in diesem Fall Spülmittel dienen. Verwenden Sie dafür allerdings ein möglichst farbneutrales, um Verfärbungen zu vermeiden. Dazu geben Sie einfach einen Tropfen davon ins Wasser und schon lässt sich der Fleck mit dem Mittel herauslösen.

Sie können das Spülmittel aber auch pur auftragen, genauso wie Waschbenzin, welches ebenso Fettflecken auflöst. Ein weiterer Fettlöser: Alkohol. Wenn Sie eines dieser drei Mittel im Haus haben, sollten Fettflecken keine Chance haben.

Fettflecken entfernen: Diese Erste-Hilfe-Maßnahmen sind nötig

Ist das Missgeschick gerade erst passiert, dann sollten Sie schnell handeln und die Feuchtigkeit mit Küchenpapier auffangen. Dazu einfach ein Stück auf den Fleck legen und aufsaugen lassen. Alternativ bieten sich auch Helfer wie Katzenstreu an, die viel Flüssigkeit aufnehmen können. Bei einem gut versiegelten Holz, einem imprägnierten Leder oder Vinyltapete sollte dies schon ausreichen, um Flecken loszuwerden, wie das Online-Portal Weg mit dem Fleck erklärt. Bei allen anderen Materialen müssen Sie noch zu anderen Mitteln greifen.

So entfernen Sie Fettflecken aus der Kleidung

Eine schöne Bluse oder das neue Hemd sollten sofort nach dem Malheur versorgt werden. Dazu mischen Sie etwas Flüssigseife mit heißem Wasser und geben dieses großzügig auf den Fettfleck. Danach halten Sie das Kleidungsstück nochmal unter klares, heißes Wasser und waschen das Mittel aus - achten Sie allerdings auf die Temperatur, da nicht jede Wäsche so viel Hitze verträgt.

Neben Flüssigseife können Sie außerdem Spülmittel oder einen Esslöffel Waschmittel in warmem Wasser auflösen und auftragen. Danach geben Sie Bluse, Hemd & Co. nochmal in die Waschmaschine und lassen diese auf der höchstmöglichen Temperatur - je nachdem was der Hersteller empfiehlt - laufen.

Lesen Sie hier nach, welches Kleidungsstück niemals in die Waschmaschine gehört.

Auf Autositz gekleckert: So werden Sie Fettflecken los

Der Döner im Auto ist für viele eine Sünde - schließlich sind Fettflecken hier quasi vorprogrammiert. Falls der Hunger doch mal wieder gesiegt hat und der Autositz als Leidtragender hervorgeht, haben wir diesen Tipp für Sie: Greifen Sie zum Papiertaschentuch und tupfen Sie damit leicht den Fleck ab. Passen Sie dabei auf, dass Sie ihn nicht noch weiter auf der Sitzfläche verteilen.

Sobald dann Spülmittel zur Hand ist, mischen Sie ein paar Tropfen in warmes Wasser und reiben damit den Fleck von außen nach innen ab. Drücken Sie dabei aber nicht zu fest auf, um das Polster nicht zu zerrubbeln. Anschließend gehen Sie noch einmal mit warmen, klaren Wasser darüber, um das restliche Spülmittel zu entfernen. Hier lesen Sie außerdem zahlreiche andere Tipps, um Flecken aus Autositzen zu entfernen.

Alte Fettflecken auf der Wand mit Backpulver entfernen

Leider lässt ich die Wand nicht wie Kleidung einfach waschen - deshalb müssen Sie beim Entfernen von Fettflecken äußerst vorsichtig vorgehen, um Putz und Farbe nicht zu beschädigen. Das effektivste Mittel ist eine Mischung aus Backpulver oder Stärkemehl mit Wasser, die zu einer Paste angerührt wird. Tragen Sie diese auf die Wand auf und lassen Sie sie dort antrocknen. Danach entfernen Sie den Brei mit dem Staubsauger.

Sollte auch das nichts nützen, können Sie den Fleck immer noch überstreichen. Dazu müssen Sie ihn allerdings gründlich mit Gallseife bearbeiten, damit er nicht durch den neuen Anstrich hindurchscheinen kann. Sollte bei diese Prozedur etwas Farbe lösen, ist dies nicht weiter schlimm, da Sie die Stelle sowieso wieder überstreichen.

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Eingetrocknete Fettflecken aus dem Sofa entfernen: So funktioniert es

Egal, ob Sofa, Couch oder andere Polstermöbel - um Fettflecken zu entfernen, gehen Sie ähnlich vor wie mit den Autositzen. Frische Flecken tupfen Sie ab und alte Flecken feuchten Sie mit Wasser etwas an. Dann wird Spülmittel oder Flüssigseife mit warmen Wasser gemischt und vorsichtig auf dem Fettfleck verteilt. Massieren Sie die Mischung ein und gehen Sie dabei von außen nach innen vor - das heißt, der Fleckenrand wird zuerst bearbeitet. Ist der Fleck zu Ihrer Zufriedenheit entfernt, tupfen Sie ihn mit klarem, warmen Wasser ab, um das Reinigungsmittel zu entfernen. Anschließend saugen Sie die restliche Flüssigkeit mit Papiertüchern aus dem Polster des Sofas.

Genial: Diese Hausmittel entfernen Kaffeeflecken in Windeseile.

Neben Spülmittel und Co. zeigt übrigens auch Kartoffelstärke seine Wirkung: Dazu befeuchten Sie zunächst die betroffenen Stellen auf den Polstermöbeln, bevor Sie die Stärke darauf streuen. Verteilen Sie sie mit einer Bürste auf dem Fleck, sodass sie leicht hineinmassiert wird und lassen Sie das Ganze trocknen. Danach einmal absaugen und schon erstrahlt der Stoff wieder in altem Glanz.

Wie entferne ich Fettflecken aus Leder?

Lederjacken sind schick anzusehen, aber schwierig zu waschen. Dies wird Ihnen vor allem bei Fettflecken zum Verhängnis. Das einzige Mittel ist, schnell zu handeln und das Fett mit einem Papiertaschentuch oder einer Küchenrolle aufzusaugen.

Drücken Sie dabei nicht zu fest auf den Fleck, um das Fett nicht noch weiter einzumassieren. Hat das Papier erst die komplette Flüssigkeit aufgesaugt, geht es an den nächsten Schritt. Nun lösen Sie in lauwarmen Wasser ein enzymfreies Waschmittel auf und verteilen Sie dieses leicht auf dem Fleck. Auch diese Flüssigkeit saugen Sie anschließend wieder mit einem frischen Küchenpapier auf.

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Wie oft wechseln Sie eigentlich Klobürste, Putzlappen & Co.?

Mit dem Schwamm verteilen Sie den Schmutz eher, als dass Sie ihn entfernen. Wechseln Sie Ihn wöchentlich. Wahlweise können Sie ihn auch heiß in der Waschmaschine waschen, dass alle Keime entfernt werden.
Mit dem Schwamm verteilen Sie den Schmutz eher, als dass Sie ihn entfernen. Wechseln Sie Ihn wöchentlich. Wahlweise können Sie ihn auch heiß in der Waschmaschine waschen, dass alle Keime entfernt werden. © pixabay
In den Furchen der Schneidebretter können sich Essensreste ansammeln, die sich selbst durch sorgfältiges Säubern nicht entfernen lassen. Deshalb sind sie nach zwölf Monaten auszutauschen.
In den Furchen der Schneidebretter können sich Essensreste ansammeln, die sich selbst durch sorgfältiges Säubern nicht entfernen lassen. Deshalb sind sie nach zwölf Monaten auszutauschen. © pixabay
Geschirrtücher sind hervorragende Nistplätze für Keime. Um dem Vorzubeugen sollten sie regelmäßig bei 60 Grad gewaschen und zweimal in der Woche ausgetauscht werden.
Geschirrtücher sind hervorragende Nistplätze für Keime. Um dem Vorzubeugen sollten sie regelmäßig bei 60 Grad gewaschen und zweimal in der Woche ausgetauscht werden. © pixabay
In Kopfkissen sammelt sich über die Jahre Talg und Harnstoff von verlorenen Haaren, Schuppen und durchschwitzten Nächten an. Deshalb ist es zu empfehlen, nach drei Jahren neue zu kaufen.
In Kopfkissen sammelt sich über die Jahre Talg und Harnstoff von verlorenen Haaren, Schuppen und durchschwitzten Nächten an. Deshalb ist es zu empfehlen, nach drei Jahren neue zu kaufen. © pixabay
Zahnbürsten sind nach drei Monaten auszutauschen - und nicht erst, wenn die Borsten in alle Richtungen abstehen. Nach einer Erkältung sollten Sie sich sofort Ersatz suchen.
Zahnbürsten sind nach drei Monaten auszutauschen - und nicht erst, wenn die Borsten in alle Richtungen abstehen. Nach einer Erkältung sollten Sie sich sofort Ersatz suchen. © pixabay
Auch Cremes sind auszuwechseln - und zwar alle zwölf Monate. Generell sollte nur mit sauberen Händen in die Creme gefasst werden. Durch die feuchte Umgebung haben Bakterien nämlich einen guten Nährboden.
Auch Cremes sind auszuwechseln - und zwar alle zwölf Monate. Generell sollte nur mit sauberen Händen in die Creme gefasst werden. Durch die feuchte Umgebung haben Bakterien nämlich einen guten Nährboden. © dpa
Toilettenbürsten bekommen in ihrem Leben auch so einiges zu sehen - und sollten deswegen zweimal im Jahr gewechselt werden. Bei längerer Nutzung werden Keime auch nicht mehr entfernt, sondern nur noch weiter verteilt.
Toilettenbürsten bekommen in ihrem Leben auch so einiges zu sehen - und sollten deswegen zweimal im Jahr gewechselt werden. Bei längerer Nutzung werden Keime auch nicht mehr entfernt, sondern nur noch weiter verteilt. © pixabay
Behälter aus Plastik sollten alle acht bis zwölf Monate neu gekauft werden. Durch häufiges Waschen oder Aufwärmen in der Mikrowelle tritt der Weichmacher Bisphenol A heraus - und der ist krankheitserregend. Behälter mit der Kennzeichnung "BPA free" sind frei von dieser Substanz.
Behälter aus Plastik sollten alle acht bis zwölf Monate neu gekauft werden. Durch häufiges Waschen oder Aufwärmen in der Mikrowelle tritt der Weichmacher Bisphenol A heraus - und der ist krankheitserregend. Behälter mit der Kennzeichnung "BPA free" sind frei von dieser Substanz. © iStock / joebelanger
Kontaktlinsenbehälter sind alle drei Monate zu wechseln, da sich in der Lösung gerne Pilze und Keime ansiedeln. Diese gelangen über kurz oder lang auf die Linsen und somit auch auf die Augen.
Kontaktlinsenbehälter sind alle drei Monate zu wechseln, da sich in der Lösung gerne Pilze und Keime ansiedeln. Diese gelangen über kurz oder lang auf die Linsen und somit auch auf die Augen. © iStock / marietjieopp
Auf Platz 1 der schmutzigsten Haushaltsutensilien steht der Wischmopp. Circa eine Milliarde Bakterien tummeln sich darauf herum und sollte deshalb alle zwei Monate ausgetauscht werden. Abnehmbare Lappen müssen nach jeder Nutzung unter 60 Grad ohne Weichspüler gewaschen werden.
Auf Platz 1 der schmutzigsten Haushaltsutensilien steht der Wischmopp. Circa eine Milliarde Bakterien tummeln sich darauf herum und sollte deshalb alle zwei Monate ausgetauscht werden. Abnehmbare Lappen müssen nach jeder Nutzung unter 60 Grad ohne Weichspüler gewaschen werden. © pixabay

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