Formschnitt für Kreuzblume schuld an weniger Blüten

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Die Polygala myrtifolia ist für ihre violetten Blüten bekannt. Ein rigoroses Beschneiden kann zu weniger Blüten führen.

Berlin - Die Kreuzblume ist wegen ihrer auffällig violetten Blüten in warmen Gärten und hellen Innenräumen ein beliebter Farbgeber. Zwar verträgt die Pflanze einen gründlichen Formschnitt, jedoch bildet sie hinterher meist weniger Blüten.

In Wintergärten oder verglasten Veranden hält sich die Kreuzblume (Polygala myrtifolia) lange. Durch regelmäßiges Beschneiden wächst der Halbstrauch zu formschönen kleinen Kugelbäumchen heran, erklärt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin. Dazu werden die Spitzen der Zweige gekappt. Allerdings muss der Hobbygärtner damit rechnen, dass die Kreuzblume dann etwas weniger blüht, denn die Blüten werden an den Neuaustrieben gebildet.

Die schmucke Pflanze mit violetten Blüten stammt aus Südafrika. Sie verträgt im Winter leichte Fröste, im Sommer fühlt sie sich auch draußen wohl.

Etwas Fingerspitzengefühl ist beim Gießen gefragt. Der BDG rät, die Erde konstant feucht zu halten, aber unbedingt Staunässe zu vermeiden. Eine kurze Trockenheit verzeiht die Kreuzblume eher als nasse Füße. Da der Wasserbedarf auch von der Außentemperatur abhängig ist, sollte vor dem Gießen immer geprüft werden, wie feucht oder trocken die Blumenerde ist.

dpa/tmn

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