Sparsam in den Frühling: Wir geben Tipps

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Damit das Kapital wachsen kann, sollten Einsparmöglichkeiten erkannt und genutzt werden.

In den Frühjahrsmonaten kommt es in vielen Haushalten zum Frühjahrsputz. Dabei darf das Kapital aber nicht vergessen werden, denn hier schlummert auch im Frühling einiges an Einsparpotential.

Vielen Leuten fällt Geld sparen aber schwer oder es fehlen die nötigen Ansätze. Damit aber nicht regelmäßig mehr Monat als Geld übrig ist, gibt es einige Tipps, die sich im Frühling umsetzen lassen. Viele der Tipps lassen sich natürlich auch über das ganze Jahr verteilt nutzen.

Der Frühling eignet sich hervorragend als Einstiegspunkt in die Finanzübersicht und -planung. Zu Beginn eines Jahres stehen häufig einige Zahlungen wie Versicherungen und Jahresbeiträge an. Da fällt es dann eher auf, dass hier und da doch eine Menge Kapital fehlt. Generell hilft hier ein Blick auf die Fixkosten, um sich einen Überblick zu verschaffen. Hier wird mitunter auch klar, dass Versorgerrechnungen besonders zu Buche schlagen. Es könnte also mal wieder Zeit für einen Vergleich der Stromanbieter sein. Auf Nachfrage bei Stromvergleich.de teilte man uns mit, dass in den ersten Monaten des Jahres die Anzahl der Vergleiche relativ hoch sind. Sie nehmen dann in den Sommermonaten weiter ab. Sie können aber auch an der anderen Seite sparen, dem Verbrauch:

  • Richtig heizen im Frühling
  • Picknick im Freien
  • Gartenmöbel auffrischen

Kosten einsparen durch richtiges Heizen 

Die Frühjahrswärme vertreibt die durchgängige Heizperiode und spart damit Kosten ein. Allerdings sollte die Heizung nicht zu früh gänzlich abgeschaltet werden. Während es tagsüber zwar wieder deutlich wärmer ist, sinken die Temperaturen nachts wieder stark ab. Ist die Heizung aus, steigt nicht nur das Risiko kalter Füße, sondern auch von Kälteschäden am Eigenheim. Weiterhin besteht das Problem, dass stark ausgekühlte Räume deutlich mehr Energie brauchen, um wieder warm zu werden. 

Sinnvoll ist also eine geringe Heizleistung, wenn die Außentemperaturen abkühlen. In solchen Fällen sind automatisch regulierende Thermostate, die die Raum- und Außentemperatur berücksichtigen, selbstredend von Vorteil. Um die Heizungsluft besser zirkulieren zu lassen, ist es sinnvoll, die Möbel etwa fünf Zentimeter von der Wand entfernt aufzustellen. Das kann gleichzeitig auch für den Frühjahrsputz genutzt werden, um sonst unberücksichtigte Bereiche zu erreichen. 

Auch das Stoßlüften fällt vielen in den Frühjahrsmonaten leichter als noch im Winter. Regelmäßiges Stoßlüften am Tag senkt dabei die Raumtemperatur deutlich weniger als ein Fenster, das stetig auf Kipp ist.

Picknick im Freien

Der Frühling verleitet aber nicht nur dazu, die frische Luft hereinzulassen, sondern selbst an die frische Luft zu gehen. Spielt das Wetter mit, kann man Sparen und Freizeitvergnügen miteinander verbinden. Wie hinlänglich bekannt, ist selber kochen günstiger als essen gehen. Da bietet es sich an warmen Frühlingstagen nur an, ein günstiges, gesundes Mahl vorzubereiten und es im Freien zu verspeisen. 

Das kann natürlich auch zu einem Familienevent oder einem Spaß mit Freunden ausgeweitet werden. Die Kinder können ihrem Bewegungsdrang nachgehen und in illustrer Runde lässt es sich ohnehin besser essen. Dabei weitere Spartipps untereinander auszutauschen, ist natürlich eine weitere Möglichkeit, Ansatzpunkte für die Kostensenkung zu finden. 

Statt neu kaufen, Gartenmöbel lieber auffrischen

Die Lebensdauer von Garten- und Balkonmöbeln lässt sich durch die richtige Pflege deutlich verlängern. Das gilt sowohl für Holz- als auch für Plastikmöbel. Beide Arten lassen sich mit geringen Kosten auffrischen, so dass der Kauf neuer Möbel zumindest aufgeschoben wird. Durch die längere Nutzung spart man viel Geld, da Möbel in ordentlicher Qualität nicht gerade günstig sind. 

Für die leichten Verschmutzungen sind bei Möbeln aus Plastik als auch aus Holz warmes Wasser und Allzweckreiniger respektive Schmierseife ausreichend. Bei hartnäckigem Schmutz sollte man bei Plastikmöbeln entweder zu speziellen Kunststoffreiniger greifen oder das Hausmittel Backpulver verwenden, um zusätzlich Geld zu sparen. Backpulver hilft vor allem bei weißen Möbeln aus Kunststoff, stärkere Verfärbungen zu entfernen. Zum Polieren eignet sich Autopolitur, die die Stühle und Tische im neuen Glanz erstrahlen lässt. 

Bei den Holzmöbeln ist die Pflege etwas aufwendiger. Graue Verfärbungen und stärkere Verschmutzungen werden mit sogenannten Entgrauern abgeschwächt bzw. entfernt. Zur abschließenden Pflege sollten Sie die Holzmöbel mit einem feinen Schleifpapier abschleifen. Um die Widerstandskraft des Holzes zu erhöhen, eignet sich spezielles Öl, das ebenfalls im Fachhandel erhältlich ist. 

Der Aufwand und die Kosten für die Auffrischung der Gartenmöbel steht also in einem sehr günstigen Verhältnis zum Neukauf. Diese Tipps sind natürlich nur kleine Schritte. Wenn jedoch in vielen Lebensbereichen auf das Geld geachtet wird, können große Ersparnisse entstehen. Dass Bedarf an solchen Tipps besteht, zeigt auch eine neue Studie, die herausgefunden hat, dass ein Drittel der Deutschen keine Ersparnisse hat.

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