Haushalt

Frühjahrsputz: Schnell und einfach mit der FlyLady-Methode

Ein roter Hintergrund mit der Aufschrift Frühjahrsputz und gelben Tulpen im Vordergrund.
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Der Frühling naht und so ist es Zeit für den Frühjahrsputz — dieses Jahr vielleicht mit der FlyLady-Methode. (Symbolbild)

Lange Zeit galt Marie Kondo als Aufräum-Expertin. Den Rang muss sie vermutlich nun an die FlyLady abgeben. Was hinter ihrer Methodik steckt, erfahren Sie hier.

Im letzten Jahr machte die KonMari-Methode die Runde. Dabei ging es vor allem darum, sich die Gegenstände und Kleidungsstücke, die man aussortieren möchte, genau anzusehen. Dann sollte man sich fragen, ob dieses Teil noch Freude bereitet. War dem nicht so, wurde sich für die tolle Zeit bedankt und das Objekt landete auf dem Stapel für Spenden. So wurde nach Marie Kondos Beispiel unzählige Haushalte entrümpelt. Nun setzt sich eine neue Methode durch. Mit der FlyLady soll der Frühjahrsputz sogar recht schnell über die Bühne gehen. 

Frühjahrsputz mit der FlyLady-Methode

Hinter der FlyLady steckt die US-Amerikanerin Marla Cilley. Sie animiert mit ihren Putz-Tipps unter anderem auf Instagram und schreibt Bücher, wie „Die magische Küchenspüle: Sich selbst und den eigenen Haushalt auf Hochglanz bringen“. Aber worum geht es eigentlich in ihrem Putzplan?

„Dein Zuhause ist nicht an einem Tag so schmutzig geworden, also wird es auch nicht an einem Tag sauber“, so die FlyLady. An jedem Tag soll eine viertel Stunde in eine bestimmte Zone im Haus investiert werden. Eine Zone ist zum Beispiel das Badezimmer, der Eingangsbereich, die Küche, das Schlafzimmer oder auch Keller und Garage. Das Ziel soll sein, sich in den 15 Minuten intensiv mit einem dieser Räume zu beschäftigen und ihm die volle Aufmerksamkeit zu schenken. Dabei kann man sich innerhalb einer Woche jeden Tag derselben Zone widmen und hat am Ende der Woche ein Zimmer mehr, welches in neuem Glanz erstrahlt. 

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Frühjahrsputz mit den besten Tipps der FlyLady

Ob im Home-Office oder für den intensiveren Frühjahrsputz, die FlyLady hat immer einen Putz-Tipp parat. Und nicht nur das, sie weiß auch, wie man sich zum Putzen motiviert. So ist sie sich sicher, dass man wesentlich produktiver ist, sobald man sich komplett anzieht. Und ja, das bedeutet auch, sich die Straßenschuhe zum Putzen anzuziehen. Und auch die Tatsache, dass lediglich eine viertel Stunde pro Tag investiert werden soll, ist motivierend, da man sich nicht überanstrengen muss. Diese „Babysteps“, wie sie sie nennt, helfen, den ersten Schritt in die richtige Richtung zu machen.

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Eine weitere Methode, auf die sie schwört, um zu entrümpelt heißt „27-Fling Boogie“. Hierbei gehen Sie mit einem Müllsack durch Ihre Wohnräume und sammeln 27 Dinge ein, die Sie nicht mehr benötigen. Aufräumen in Windeseile also. Und auch der Schreibtisch im Home-Office ist in wenigen Minuten organisiert. Laut der FlyLady reicht es, sich einen Wecker für 2 Minuten zu stellen und in dieser Zeit die Ordnung auf dem Tisch wieder herzustellen. Diese Methode kann übrigens auch in anderen Bereichen angewandt werden. Wo auch immer sich gerade ein kleiner Chaos-Berg bildet, der schnell zu beseitigen ist. (swa) 

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Reicht sauber oder muss es rein sein?

Hygiene-Hysterie? Falsch verstandene Sauberkeit kann ungesund sein. Wichtig ist zu erkennen, wo und wann welcher Schmutz gefährlich sein kann. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Hygiene-Hysterie? Falsch verstandene Sauberkeit kann ungesund sein. Wichtig ist zu erkennen, wo und wann welcher Schmutz gefährlich sein kann. Foto: Christin Klose/dpa-tmn © Christin Klose
Hanne Tügel ist Wissenschaftsjournalistin und Autorin des Buches "Sind wir noch ganz sauber?". Foto: Hanne Tügel/dpa-tmn
Hanne Tügel ist Wissenschaftsjournalistin und Autorin des Buches «Sind wir noch ganz sauber?». Foto: Hanne Tügel/dpa-tmn © Hanne Tügel
Statt mit viel Chemie den Flecken zu Leibe zu rücken, raten Experten zu einem dosierten Einsatz. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Statt mit viel Chemie den Flecken zu Leibe zu rücken, raten Experten zu einem dosierten Einsatz. Foto: Christin Klose/dpa-tmn © Christin Klose
Bernd Glassl ist Bereichsleiter Haushaltspflege im Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW). Foto: Franziska Gabbert
Bernd Glassl ist Bereichsleiter Haushaltspflege im Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW). Foto: Franziska Gabbert © Franziska Gabbert
Hanne Tügel: Sind wir noch ganz sauber? - Klüger mit Schmutz umgehen, gesünder leben, der Umwelt helfen, Verlag Edel Books, 2019, 288 Seiten, 17,95 Euro, ISBN: 978-3841906564. Foto: Edel Books/dpa-tmn
Hanne Tügel: Sind wir noch ganz sauber? - Klüger mit Schmutz umgehen, gesünder leben, der Umwelt helfen, Verlag Edel Books, 2019, 288 Seiten, 17,95 Euro, ISBN: 978-3841906564. Foto: Edel Books/dpa-tmn © Edel Books

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