Frühzeitig beginnen: Schnecken wirksam bekämpfen

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Vorsicht: Salat zählt zu den Leibspeisen von Schnecken.

Sie sind der Inbegriff für Langsamkeit und der Schrecken aller Gärtner: Schnecken richten jedes Jahr großen Schaden in Gemüse- und Blumenbeeten an. Vor allem die Nacktschnecken können Pflanzen in einer Menge vertilgen, die 50 Prozent ihres Körpergewichts entspricht.

Die mittlerweile am weitesten verbreitete Spanische Wegschnecke gilt zudem als besonders anpassungs- und widerstandsfähig gegen Witterungseinflüsse wie Frost oder Trockenheit, was ihre Population in den vergangenen Jahren stark hat steigen lassen.

Im Frühjahr beginnt der Kampf

Ganz verhindern kann man das Unwesen der Schnecken nicht, aber doch erheblich eindämmen. Weil die schleimigen Tierchen Zwitter sind, kann jedes Exemplar Eier legen, was sie je nach Art von Frühjahr bis September tun. Im Frühjahr werden Schnecken schon ab einer Lufttemperatur von null Grad Celsius wieder aktiv und entwickeln sofort einen mächtigen Hunger. Wichtig ist es deshalb, die Maßnahmen zur Schneckenbekämpfung frühzeitig im Jahr einzuleiten.

Dazu gehört das regelmäßige Auflockern der Beete ab März, bei dem die als Verstecke dienenden Hohlräume zerstört werden. Auch der Zeitpunkt des Gießens spielt eine wichtige Rolle: Wer in den Abendstunden gießt, schafft quasi über Nacht den feuchten Boden, den die Schnecken mögen. Besser ist es, die Beete am Morgen zu wässern. (djd) 

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