Piep, piep, piep

Für Vogelhäuschen auf dem Balkon gibt es Regeln

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Wer auf seinem Balkon Vögel im Winter anlocken möchte, sollte einige Dinge beachten. Foto: Jens Büttner

Ob im Park, im Garten oder auf dem Balkon: Im Winter will der ein oder andere Vögel mit entsprechendem Futter unterstützen. Wer eine Mietwohnung hat, sollte dabei aber einige Regeln beachten.

Berlin (dpa/tmn) - In der kalten Jahreszeit wird es für Vögel zunehmend schwerer, Nahrung zu finden. Viele legen daher Vogelfutter in Vogelhäuschen aus. Auch auf Balkonen von Mietwohnungen sind die Häuschen grundsätzlich zulässig, erklärt der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland.

Dabei müssen einige Regeln beachtet werden: Ohne Zustimmung des Vermieters dürfen Vogelhäuschen nicht an der Fassade verankert werden. Sollte dort aber bereits eine Verankerung für eine Wäscheleine vorhanden sein, kann an diese auch eine Vogelfutterstelle montiert werden. Vorausgesetzt, sie ist nicht zu schwer für den Haken. Unproblematisch sind aufstellbare Vogelhäuschen, die nicht befestigt werden müssen.

Mieter müssen darauf achten, dass die Nachbarn nicht übermäßig beeinträchtigt werden. Das Vogelhäuschen muss daher so aufgestellt werden, dass es nicht über die Brüstung hinausragt. So wird hauptsächlich der eigene Balkon durch Vogelkot verschmutzt.

Sollte es durch die angelockten Vögel dennoch zu einer unverhältnismäßigen Verschmutzung kommen, kann der Vermieter verlangen, dass das Vogelhäuschen wieder entfernt wird. Die Fütterung von großen Vögeln wie Tauben oder Möwen kann verboten werden. Diese Vögel sollten durch Futterstellen besser nicht angelockt werden.

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