Gärtnertricks für den Winter

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Echte Mispel (lat. Mespilus germanica) ist von Raureif überzogen. Foto: Patrick Pleul

Eigentlich sollte inzwischen im Garten alles winterfest gemacht sein. Allerdings nur, wenn es schon richtig frostig ist. Etwas darüber kann man noch nacharbeiten.

Rückschnitt von Gehölzen nur über minus fünf Grad

Der Winter ist optimal zum Rückschnitt von Gehölzen. Denn die Pflanzen führen dann weniger Wasser in ihren Leitungsbahnen. Allerdings rät der Bundesverband Garten- und Landschaftsbau (BGL), dies nur zu tun, wenn es nicht kälter als minus fünf Grad ist. Sonst könnten die Bäume Schaden nehmen.

Frisch gepflanzte Lampionblume braucht Winterschutz

Die Lampionblume gilt als winterhart - allerdings nicht in ihrem ersten Winter. Daher rät der Bundesverband Garten- und Landschaftsbau (BGL), junge Pflanzen mit einer Schicht Rindenhumus oder Laub zu bedecken und so die Wurzeln vor Minusgraden zu schützen. Einen zusätzlichen Schutz bieten die vertrockneten Triebe, weshalb der Hobbygärtner diese am besten jetzt nicht abschneidet, sondern über den Winter stehen lässt.

Alter Gärtnertrick fürs Frühbeet: Herbstlaub unterheben

Wenn die ärgsten Fröste im Frühjahr gerade vorbei sind, kann bereits in einem Frühbeet Gemüse angesät werden. Im normalen Gartenboden finden die Pflanzen dann noch keine guten Bedingungen fürs Wachsen, in dem Kasten mit Abdeckung aber schon. Hobbygärtner können den Pflanzen im Frühbeet sogar noch einen extra Startkick geben: mit Herbstlaub, das den Winter über gelagert wird.

Im Spätwinter dann die Erde aus dem Frühbeet heben und eine Schicht Laub einfüllen. Dazu möglichst noch etwas Pferdemist geben, darüber kommt die Pflanzerde. Durch das Verrotten des Herbstlaubs und Mistes entsteht Wärme, die den frühen Kulturen zu Gute kommen wird, erklärt die Gartenakademie Rheinland-Pfalz.

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