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Sommer-Hitze im Garten: Welche Fehler Sie unbedingt vermeiden sollten

Wenn es im Sommer heiß ist, sollten Hobby-Gärtner im Garten einiges beachten.
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Wenn es im Sommer heiß ist, sollten Hobby-Gärtner im Garten einiges beachten.

Pflanzen vertrocknen oder werden von Insekten zerfressen? Das passiert Ihnen nicht, wenn Sie perfekt vorbereitet sind. Das sollten Sie im Sommer unbedingt beachten.

Die Sonne strahlt und die Temperaturen klettern nach oben: Der Sommer ist die perfekte Zeit, um im Garten zu entspannen. Wer sich nach längerer Zeit wieder nach draußen begibt, könnte aber in Schockstarre verfallen. Viele Hobby-Gärtner finden einen verfärbten Rasen, vertrocknete Blumen und von Insekten zerfressene Pflanzen vor. Um diese Probleme zu vermeiden, müssen Vorbereitungen getroffen werden. Gleichzeitig gilt es, klassische Garten-Fehler zu vermeiden. Welche das sind, erklären wir im Folgenden.

Rasen verbrannt: So beugen Sie vor

Wenn wir in den Garten gehen, erwarten wir ein grünes Paradies. Im Sommer entdecken wir aber auch gelegentlich eine braune Steppe. Der Rasen verbrennt bei großer, trockener Hitze. Dieser Zustand ist aber keinesfalls unvermeidbar. Tatsächlich kann es bereits einen Unterschied machen, wie wir unsere Wiesen mähen. Im Sommer empfiehlt es sich nämlich, die Grashalme nicht zu kurz zu schneiden. Stellen Sie den Rasenmäher auf sechs bis sieben Centimeter ein. Dadurch sind die Halme in der Regel lang genug, um den Boden zu beschatten. Wasser vom Regen oder Gartenschlauch verdunstet dadurch nicht so schnell.

Apropos verdunsten: Wussten Sie, dass die Tageszeit, zu der Sie Ihre Pflanzen gießen, im Sommer eine große Rolle spielen kann? So sollten Sie tagsüber, wenn die Sonne hoch steht, Ihre Gewächse eher nicht bewässern. Ratsamer wäre es am späten Abend oder am frühen Morgen, wenn es etwas kühler ist. Dadurch verdunstet das Wasser aufgrund der Wärme nicht so schnell.

Auch interessant: Vorsicht nach der Hitze: Zucchini aus dem eigenen Garten können giftig sein.

Pflanzen vertrocknen ständig: Daran kann es liegen

Sie gießen wie ein Weltmeister und trotzdem vertrocknen Ihre Pflanzen? Vielleicht trifft folgende Erklärung für dieses Phänomen zu: Sie haben den falschen Standort für Ihre Blumen ausgewählt. Nicht jede Pflanze kommt mit sonnigen Südseiten klar. Manche bevorzugen es eher schattig. Wenn Sie gerade nach neuen Gewächsen für Ihre Beete und Töpfe suchen, sollten Sie sich genau erkundigen, wie viel Sonne und Schatten Ihre Wunschexemplare vertragen. An Stellen mit großer Lichteinstrahlung lohnen sich Gewächse, die nicht so viel Wasser benötigen.

Pflanzen vor Tieren schützen: Treffen Sie rechtzeitig Vorbereitungen

Im Sommer freuen wir uns über allerlei Blumen sowie Früchte und Gemüse aus dem eigenen Garten. Diese Freude teilen wir uns aber leider mit Insekten und Nagern. Wer nicht aufpasst, verliert seine Gewächse an gefräßige Tiere. Treffen Sie also rechtzeitig die nötigen Vorbereitungen, um Schnecken, Wespen, räuberische Vögel und Mäuse von Ihren Pflanzen fernzuhalten. (soa)

Lesen Sie auch: Achtung vor diesen Pflanzen im Garten – sie sind giftig.

Diese zehn Fehler können Ihren Garten ruinieren

Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern.
Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern. © pixabay/annawaldl
Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze.
Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze. © pixabay/annawaldl
Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage.
Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit, den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage. © pixabay/Counselling
Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung.
Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung. © pixabay/KIMDAEJEUNG
Zu wenig gießen ist schlecht, aber zu viel gießen, kann auch ein Problem werden. Denn bei Staunässe fangen die Wurzeln der Pflanzen im Erdreich zu faulen an. Gießen Sie also erst wieder, wenn die oberste Erdschicht angetrocknet ist.
Zu wenig gießen ist schlecht, aber zu viel gießen kann auch ein Problem werden. Denn bei Staunässe fangen die Wurzeln der Pflanzen im Erdreich zu faulen an. Gießen Sie also erst wieder, wenn die oberste Erdschicht angetrocknet ist. © pixabay/annawaldl
Das Wasser sollte beim Gießen außerdem nicht auf den Blättern verteilt werden - wie zum Beispiel bei einem Rasensprenger. Feuchte Blätter sind nämlich der perfekte Nährboden für Krankheiten und Pilze. Zielen Sie stattdessen genau auf die Wurzeln oder nutzen Sie ein Tropfbewässerungssystem.
Das Wasser sollte beim Gießen außerdem nicht auf den Blättern verteilt werden - wie zum Beispiel bei einem Rasensprenger. Feuchte Blätter sind nämlich der perfekte Nährboden für Krankheiten und Pilze. Zielen Sie stattdessen genau auf die Wurzeln oder nutzen Sie ein Tropfbewässerungssystem. © pixabay/MIH83
Ein tolle Auswahl an Blumen und Stauden bringt nichts, wenn sie nicht richtig angeordnet sind. Pflanzen, die höher wachsen, sollten in zweiter Reihe stehen, damit die vorderen Blumen gut zu sehen sind und genügend Licht bekommen.
Schon beim Anlegen des Gartens drohen viele Fehler: Ein tolle Auswahl an Blumen und Stauden bringt nichts, wenn sie nicht richtig angeordnet sind. Pflanzen, die höher wachsen, sollten in zweiter Reihe stehen, damit die vorderen Blumen gut zu sehen sind und genügend Licht bekommen. © pixabay/Hans
Beim Anpflanzen scheint das Beet noch ganz leer zu sein - deshalb neigen Hobbygärtner gerne dazu, die Zwiebeln und Samen dicht anzuordnen. Gedeihen die Pflanzen allerdings erst einmal, wird es schnell eng im Beet. Damit sie sich nicht gegenseitig beim Wachsen behindern, sollten Sie beachten, wie hoch und breit die Pflanzen werden können.
Beim Anpflanzen scheint das Beet noch ganz leer zu sein - deshalb neigen Hobbygärtner gerne dazu, die Zwiebeln und Samen dicht anzuordnen. Gedeihen die Pflanzen allerdings erst einmal, wird es schnell eng im Beet. Damit sie sich nicht gegenseitig beim Wachsen behindern, sollten Sie beachten, wie hoch und breit die Pflanzen werden können - und dementsprechend mehr Platz einberechnen. © pixabay/Gellinger
Auch für das Düngen braucht es ein gutes Händchen. Die einen machen es zu oft, die anderen überhaupt nicht. Doch zweimal im Jahr - Frühjahr und Herbst - sollten Sie Ihren Pflanzen diese Nährstoffzufuhr gönnen. Dazu reicht es, dem Boden einfach eine gute Menge Kompost hinzuzufügen.
Auch für das Düngen braucht es ein gutes Händchen. Die einen machen es zu oft, die anderen überhaupt nicht. Doch zweimal im Jahr - Frühjahr und Herbst - sollten Sie Ihren Pflanzen diese Nährstoffzufuhr gönnen. Dazu reicht es, dem Boden einfach eine gute Menge Kompost hinzuzufügen. © pixabay/Jing
Wenn manche Pflanzen nicht so wachsen wollen, wie sie sollen, liegt das nicht immer an der Pflege - sondern am Boden selbst. Vielleicht ist er zu sauer oder kalkig, zu sandig oder zu lehmig. Deshalb dürfen Sie nicht vergessen, vorher schon eine Bodenprobe zu nehmen und diese untersuchen zu lassen - damit Sie dem Erdreich den richtigen Dünger zufügen können.
Wenn manche Pflanzen nicht so wachsen wollen, wie sie sollen, liegt das nicht immer an der Pflege - sondern am Boden selbst. Vielleicht ist er zu sauer oder kalkig, zu sandig oder zu lehmig. Deshalb dürfen Sie nicht vergessen, vorher schon eine Bodenprobe zu nehmen und diese untersuchen zu lassen - damit Sie dem Erdreich den richtigen Dünger zufügen können. © pixabay/mjordano

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