Leiser und handlicher

Gartengeräte mit Akkus machen Fortschritte

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Mähen ohne Kabel: Gartengeräte mit Akku haben in den vergangenen Jahren einen großen Entwicklungssprung gemacht. Foto: Koelnmesse Gmbh/dpa-tmn

Ob Rasenmäher oder Heckenschneider - elektrische Geräte erleichtern die Gartenpflege. Um die Handhabung zu verbessern, bemühen sich die Hersteller um neue technische Lösungen. Welchem Trend sie dabei folgen, zeigt die Gartenmesse in Köln.

Köln (dpa/tmn) - Hobbygärtner müssen sich entscheiden: Mähen und schneiden sie mit Kabel oder mit Akku? Letztere werden immer beliebter und das Angebot immer größer - was sich aktuell auf der Gartenmesse Spoga+Gafa in Köln zeigt.

Das kann an ihrem Entwicklungsfortschritt liegen, erläutert Anna Hackstein, Geschäftsführerin des Industrieverbands Garten. "Die Akkutechnologie entwickelt sich immer weiter. Die Geräte werden leichter, kleiner und lassen sich besser handhaben." Und vor allem: Die Geräte laufen damit viel leiser, was am Samstagmorgen sicher die Nachbarn freut.

Gerade ältere Hobbygärtner profitierten von akkubetriebenen Rasenmähern und -trimmer, Heckenscheren und Motorsägen. "Sie können mit leichteren Geräten noch länger viele Arbeiten machen", sagt Hackstein.

Das Argument für Kabel war bislang die oft recht kurze Laufzeit der Akku-Geräte. Doch: "Die Akkus sind heute so gut, dass sie länger Leistung abgeben", erklärt Hackstein. Und es gibt keinerlei Vorgaben im Hinblick auf Ladezyklen - man muss nicht erst warten, bis sie leer sind. Die Branche habe zudem erkannt, dass sich Synergien ergeben können: So stimmen immer mehr Hersteller ihre Geräte des Gartenbedarfs und für das Heimwerken so aufeinander ab, dass die Akkus austauschbar sind.

Hackstein rät beim Kauf: "Einmal anfassen und durch den Laden damit gehen." Denn: "Gartenarbeit ist anstrengend, das Gerät sollte zu einem passen." Das gelte gerade für die Unterschiede hinsichtlich der Ergonomie der Geräte.

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