Gartenwochen: Mission HNA-Beet

Erste Schicht: Auf das Drahtnetz, das am Boden des Hochbeets angebracht ist, kommen Äste, Baumschnitt und kleine Hölzchen.

Teil 1: Die HNA-Gartenwochen liefern noch bis zum 2 Juni Tipps und Tricks rund um den Garten, Beete und die Terrasse. Und die zuständige Redakteurin stellt gerade einmal ein Basilikum-Pflänzchen auf den Balkon? Da muss mehr Einsatz her, war sich das Team der HNA-Sonderthemenredaktion einig.

Geboren war die Idee zum HNA-Beet. Und ich bin die Glückliche, die zeigen muss, dass sie nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis einen grünen Daumen hat. Also inspizierte ich meinen kleinen Garten und entschied, es muss ein Hochbeet her. Bretter wurden gekauft, es wurde ausgemessen und gehämmert – ich gestehe: ich hatte ein wenig Hilfe – und nun steht es da: das drei Meter lange und ein Meter hohe Hochbeet.

Das HNA-Beet: Die Vorbereitung

Äste bilden die erste Schicht

Mit hochgekrempelten Ärmeln, in grünen Gummistiefeln und mit einer großen Schippe bewaffnet, stiefele ich durch den Garten und sammele zunächst einmal Holz. Denn ganz unten ins Bett gehören grobe Äste. Auf das Drahtnetz, zum Schutz gegen grabfreudige Wühlmäuse, schichte ich also zunächst Äste, Baumschnitt und kleine Hölzchen – auch mein Weihnachtsbaum findet im Beet Platz.

Kompost und Sägespäne

Im Anschluss geht’s dem Kompost an den Kragen: Mit einer Mistgabel hieve ich den biologischen Dung auf den Anhänger und mixe ihn mit drei großen Wannen voll Sägespäne. Das Gemisch kommt auf die Äste und ich bin etwas deprimiert, als ich feststelle, dass das Gewicht des Komposts die Äste weit nach unten drückt und das Beet erst zu einem Drittel gefüllt ist, ich aber schon Schnappatmung habe. Trotz schwerer Arme geht es aber nach einer kurzen Pause weiter. Eine weitere Ladung Kompost und Sägespäne kommen ins Beet, dann ist die Erde dran.

Statt welche zu kaufen, habe ich mich dazu entschlossen, auf der Wiese hinterm Haus die Arbeit des Maulwurfs zu meinen Gunsten zu nutzen und die gesunde, lockere Erde seiner monströsen Hügel einzusammeln. Nach diesem Kraftakt ist das Beet wenigstens schon zu drei Vierteln gefüllt und ich schöpfe neue Hoffnung. Eine Fuhre noch, dann ist das Beet bereit für die Pflanzenerde, die ich morgen kaufen werde. Damit das Gewicht der Füllung das Holz nicht auseinanderdrückt, verbinde ich die Seiten des Beets mit einem Metallband in der Mitte – so stabilisiere ich die Konstruktion. Pünktlich mit der letzten Schippe Erde, verabschiedet sich auch die Sonne und mich fröstelt. Genug für heute. In der nächsten Woche berichten wir von der Einkaufstour im Gartencenter Meckelburg – und zeigen sie auch in einem Video auf www.HNA.de/wohnen.

Von Eva-Maria Biedenbach

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