Die größten Staub-Mythen

Genial: Wischen Sie Staub und sparen Sie so bares Geld

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Die größten Mythen um Staub im Überblick.

Es nimmt einfach kein Ende: Staubwischen zählt für viele Deutsche zur nervigsten Hausarbeit. Doch Staub kann tatsächlich auch nützlich sein.

Kein Wunder, dass Staubwischen für viele zu den nervtötendsten Hausarbeiten gehört - denn kaum weggewischt, legt sich bereits eine neue Staubschicht auf den Möbeln nieder. Was hilft tatsächlich gegen die grauen Flocken, kommt Staub aus dem Weltall und wie häufig sollten wir ihn wirklich wegwischen?

Reinigungsexpertin Roxanna Pelka wischt in Zusammenarbeit mit dem Portal Helpling die größten Mythen rund um den Staub ein für alle Mal weg:

1. Staub kommt aus dem Weltall

Tatsächlich: Hausstaub enthält kleinste Überbleibsel von Meteoriten. Auch die Sahara hält Einzug: Luftströme wehen Wüstenteilchen tausende Kilometer weit bis zu uns nach Europa. So wird das Staubwischen zur wahren Expedition. Zu 70 Prozent besteht der graue Schleier jedoch aus Hautschuppen und herkömmlichen Fasern von Kleidung oder Decken.

2. Staubwischen funktioniert mit einem feuchten Tuch am besten

Ob trocken oder feucht - hier scheiden sich die Geister. Was die Meisten nämlich nicht wissen: Nasse Tücher verschmieren den Staub nur. Ein trockenes, antistatisches Mikrofaser-Tuch hingegen zieht die Staubpartikel wie ein Magnet an - so werden sie nicht aufgewirbelt, sondern vom Tuch umschlossen.

3. Staub ist nutzlos

Ohne die grauen Flocken würde die Welt ganz schön aus dem Gleichgewicht geraten: Im Staub sind Pollen enthalten, die durch die Luft schweben und so die Blüten bestäuben.

4. Gardinen sind die größten Staubfänger

Die weißen Stoffvorhänge verwandeln sich zwar gerne in graue Schleier - doch die wahren Staubfänger sind elektronisch: Fernseher, Laptop oder die Musikanlage. Da diese rund um die Uhr elektrisch geladen sind, ziehen sie den umherfliegenden Staub magisch an. Dagegen hilft nur noch ein Antistatik-Spray aus der Drogerie: Dieser bildet einen Schutzfilm auf den Geräten, sodass Sie Ihren Staubwedel länger ruhen lassen können.

5. Bei geöffnetem Fenster gelangt mehr Staub in die Wohnung

Offene Fenster sind eine willkommene Einladung für die schwebenden Staubflocken: Lüften Sie Ihre Wohnung tagsüber gerne und viel, können Sie mit einer dicken Staubschicht auf Ihren Möbeln rechnen.

Die Lösung: Reißen Sie alle Fenster morgens und abends für zehn Minuten weit auf. Durch das Stoßlüften gelangt ausreichend neuer Sauerstoff in die Zimmer, der Staub hingegen hat nur wenige Minuten zum Niederlassen.

6. Staub macht uns krank

Die kleinen Staubpartikel sind nicht gesundheitsgefährdend, vielmehr können uns die darin lebenden Milben gefährlich werden. In einem einzigen Gramm Hausstaub leben bis zu 10.000 von ihnen. Insbesondere ihr Kot kann allergische Reaktionen auslösen.

Allergiker sollten bei Kissen, Decken und Teppichen darauf achten, dass diese aus pflegeleichtem Material bestehen, die häufiger gewaschen werden können.

Schon wieder alles schmutzig? So bleibt die Wohnung länger sauber.

7. Staub wird durch uns selbst verursacht

Allein durch unsere Bewegungen steigt andauernd Staub auf: Laufen zwei Personen eine Minute lang über einen Teppich, wirbeln sie bereits zwei Milligramm Staub auf - das entspricht dem Rauch einer halben Zigarette.

Was Viele nicht wissen: Beim Staubsaugen wird der Staub nicht nur beseitigt, sondern häufig durch einen unsauberen Filter hochgewirbelt. Wechseln Sie demnach nicht nur den Staubsaugerbeutel alle sechs Wochen, sondern reinigen Sie den Filter gleich mit.

8. Einmal die Woche Staubwischen reicht aus

Wenn Sie einmal in der Woche zum Staubtuch greifen, reicht das vollkommen aus: Im Durchschnitt sammeln sich zwar pro Tag auf einem Quadratmeter bis zu sechs Milligramm Staub an, doch wirklich sichtbar ist die Staubschicht erst nach einer Woche.

Tipp: Geben Sie einen Tropfen Weichspüler auf ein Mikrofaser-Tuch und gehen über die abgestaubten Möbel. Weichspüler hat einen imprägnierenden Effekt, sodass neuer Staub nahezu abgestoßen wird.

9. Pflanzen in der Wohnung sorgen für mehr Staub

Auf Ihren Pflanzen setzt sich regelmäßig eine dicke Staubschicht ab? Das bedeutet aber nicht, dass diese Staub verursachen: Pflanzen erhöhen die Luftfeuchtigkeit in ihrem Umfeld, sodass der Staub an kleine Wassermoleküle gebunden wird. Er wird schwerer und rieselt direkt auf die Blätter herab.

Wichtig: Stauben Sie Ihre Pflanzen daher einmal die Woche ab - insbesondere, wenn sie sich in der Nähe des Fensters befinden.

10. Eine verstaubte Heizung mindert die Heizkraft

Staub kann bares Geld kosten: Eine verschmutze Heizung mindert die Heizleistung nämlich um bis zu 30 Prozent! Reinigen Sie sie daher vor und nach der Heizperiode.

Und so geht's: Hängen Sie ein feuchtes Tuch hinter die Heizung. Gehen Sie nun den Heizkörper mit einem Föhn entlang. Das feuchte Tuch fängt die aufgewirbelten Staubpartikel auf. So befreien Sie selbst die gut versteckten Ecken der Heizung von Staubflusen.

Auch interessant: Lesen Sie hier viele nützliche Tipps für den Haushalt.

sca

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