Ganz einfach

Auf diese drei Arten bekommen Sie Ihre Gläser im Nu steril

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Sterile Gläser kann jeder einmal gebrauchen - und das funktioniert auch ganz einfach.

Beim Einkochen von Marmelade oder Abfüllen von selbstgemachten alkoholischen Getränken braucht es sterile Gläser. Wie Sie das am besten hinbekommen, erfahren Sie hier.

Wer im Haushalt gerne Selbstgemachtes länger haltbar machen will, braucht dazu sterile Gläser. Für diesen Zweck lassen sich ganz einfach alte Marmeladengläser oder auch Glasflaschen verwenden - je nachdem, worum es sich handelt. Dazu müssen die Gläser keimfrei sein, damit sich kein Schimmel in den Lebensmitteln bildet - sonst wäre es mit der Haltbarkeit schnell dahin. Welche Methoden sich dafür am besten eignen, erfahren Sie hier:

Gläser sterilisieren - so funktioniert es mit Wasser

Die gängigste Methode um Gläser zu sterilisieren, ist wohl mithilfe von heißem Wasser. Dazu bringen Sie Wasser in einem Topf zum Kochen und legen anschließend das betroffene Glas mitsamt Deckel hinein. Dort lassen Sie es ungefähr zehn Minuten liegen, um sicherzugehen, dass keine Keime überleben. Danach können Sie das Wasser in die Spüle geben. Behalten Sie immer im Kopf, dass die Gläser beim Sterilisieren erhitzt werden und Sie diese deshalb nicht mit bloßen Händen anfassen sollten. Fassen Sie es deshalb nur mit einem Geschirrtuch an und stellen Sie es kopfüber ab, damit es abtropfen kann.

Sterilisieren Sie Gläser in der Mikrowelle

Sollten Sie Ihre Gläser in der Mikrowelle sterilisieren wollen, müssen Sie vorher die Metalldeckel davon abnehmen - ansonsten könnten Funken fliegen. Legen Sie diese lieber separat in einen Topf voll kochendem Wasser. Die Gläser hingegen kommen mit Wasser gefüllt in die Mikrowelle, die wiederum auf 600 Watt eingestellt wird. Fängt das Wasser im Glas zu kochen an, bleibt es eine weitere Minute in der Mikrowelle, bevor es herausgenommen werden muss. Auch hier wieder nur mit Handtuch anfassen!

Wie Sie Gläser im Backofen sterilisieren

Neben der Mikrowelle lassen sich Gläser im Übrigen auch im Backofen von Keimen befreien. Dazu heizen Sie diesen auf 130 Grad vor. Die Gläser spülen Sie währenddessen mit abgekochtem Wasser aus dem Wasserkocher ab und lassen sie trocknen. Danach kommen Sie für eine Viertelstunde in den Backofen - aber auch hier die Metalldeckel vorher abnehmen! Die Gläser werden später mit einem Geschirrhandtuch entnommen.

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Gläser sterilisieren: Darauf müssen Sie achten

Beim Sterilisieren von Gläsern gilt es zudem Grundsätzliches zu beachten - ansonsten dürfen Sie gleich wieder von vorne anfangen. Dazu gehört, dass Sie nur frische Geschirrtücher zum Abtrocknen benutzen, damit keine Keime ins Glas gelangen und die Gläser und Deckel nur von außen anfassen - ebenfalls wegen der Keime.

Füllen Sie die Gläser deshalb auch am besten sofort mit Ihrem Eingekochtem auf und verschließen Sie diese fest - so können Sie lange davon zehren.

Lesen Sie auchReinigen Sie diese drei Dinge auf keinen Fall mit Backpulver.

Wie oft wechseln Sie eigentlich Klobürste, Putzlappen & Co.?

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Mit dem Schwamm verteilen Sie den Schmutz eher, als dass Sie ihn entfernen. Wechseln Sie Ihn wöchentlich. Wahlweise können Sie ihn auch heiß in der Waschmaschine waschen, dass alle Keime entfernt werden. © pixabay
In den Furchen der Schneidebretter können sich Essensreste ansammeln, die sich selbst durch sorgfältiges Säubern nicht entfernen lassen. Deshalb sind sie nach zwölf Monaten auszutauschen.
In den Furchen der Schneidebretter können sich Essensreste ansammeln, die sich selbst durch sorgfältiges Säubern nicht entfernen lassen. Deshalb sind sie nach zwölf Monaten auszutauschen. © pixabay
Geschirrtücher sind hervorragende Nistplätze für Keime. Um dem Vorzubeugen sollten sie regelmäßig bei 60 Grad gewaschen und zweimal in der Woche ausgetauscht werden.
Geschirrtücher sind hervorragende Nistplätze für Keime. Um dem Vorzubeugen sollten sie regelmäßig bei 60 Grad gewaschen und zweimal in der Woche ausgetauscht werden. © pixabay
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Auch Cremes sind auszuwechseln - und zwar alle zwölf Monate. Generell sollte nur mit sauberen Händen in die Creme gefasst werden. Durch die feuchte Umgebung haben Bakterien nämlich einen guten Nährboden. © dpa
Toilettenbürsten bekommen in ihrem Leben auch so einiges zu sehen - und sollten deswegen zweimal im Jahr gewechselt werden. Bei längerer Nutzung werden Keime auch nicht mehr entfernt, sondern nur noch weiter verteilt.
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Behälter aus Plastik sollten alle acht bis zwölf Monate neu gekauft werden. Durch häufiges Waschen oder Aufwärmen in der Mikrowelle tritt der Weichmacher Bisphenol A heraus - und der ist krankheitserregend. Behälter mit der Kennzeichnung "BPA free" sind frei von dieser Substanz. © iStock / joebelanger
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Kontaktlinsenbehälter sind alle drei Monate zu wechseln, da sich in der Lösung gerne Pilze und Keime ansiedeln. Diese gelangen über kurz oder lang auf die Linsen und somit auch auf die Augen. © iStock / marietjieopp
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Auf Platz 1 der schmutzigsten Haushaltsutensilien steht der Wischmopp. Circa eine Milliarde Bakterien tummeln sich darauf herum und sollte deshalb alle zwei Monate ausgetauscht werden. Abnehmbare Lappen müssen nach jeder Nutzung unter 60 Grad ohne Weichspüler gewaschen werden. © pixabay

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