Glücksfaktor Licht: Dachfenster schaffen lichtdurchfluteten Wohnraum

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Fehlendes Licht schlägt aufs Gemüt. Großzügige Fensterflächen sind ein ideales Mittel, auch während der kurzen Tage ausreichend Sonne zu tanken. Vorteil Dachfenster: Hier ist die Lichtausbeute am größten.

Jeder kennt das Gefühl: Wenn die Tage kürzer werden, schleicht sich schlechte Laune und die Sehnsucht nach Sonnenlicht ein. Bereits Hippokrates war überzeugt, dass Licht den Menschen wesentlich beeinflusst. Er hatte beobachtet, dass die Menschen in sonnenverwöhnten Ländern freundlicher und glücklicher sind.

Tageslicht wirkt auf das Gehirn

Die moderne Medizin bestätigt die Schlussfolgerungen ihres antiken Vorgängers: Tageslicht wirkt über das Auge direkt auf das Gehirn. Es fördert die Bildung des Glückshormons Serotonin, das aktiv und ausgeglichen macht. Fehlt ausreichend Licht, beispielsweise in den dunklen Monaten des Jahres, reagieren viele Menschen mit Müdigkeit, Stimmungstiefs und sogar Depressionen. Die spezielle Form dieser Erkrankung wird Winterdepression genannt und mit Lichttherapie behandelt.

Keine Chance für Winterdepressionen

Glücklich können sich all diejenigen schätzen, denen in den heimischen vier Wänden viel Tageslicht vergönnt ist. Besonders groß ist die Tageslichtausbeute im Dachgeschoss, ausgestattet mit großzügigen Dachfenstern. „Um eine optimale Lichtausnutzung zu erzielen, sollte die Summe der Breiten aller Fenster mindestens 55 Prozent der Breite des Wohnraums betragen“, erläutert Tageslichtexperte Oliver Steinfatt.  „Dachfenster sind klar im Vorteil, denn sie ermöglichen einen bis zu dreimal größeren Tageslichteinfall als vertikale Fenster.“ Den Gestaltungsmöglichkeiten sind dabei kaum Grenzen gesetzt: Schwingfenster, Systemlösungen wie das Lichtband, das vom Boden bis unter die Decke reichen kann, oder Überfirstverglasungen geben Winterdepressionen keine Chance. (akz)

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