Ein Glücksgriff zum Traumhaus

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Schwimmen im Sommer, Schlittschuh laufen im Winter: Der große Teich bietet tolle Möglichkeiten, um draußen aktiv zu sein.

Im Sommer 2004 verwirklichte sich eine Familie in Bad Emstal den Traum vom Eigenheim – auch heute noch stehen sie hundertprozentig hinter der Entscheidung für das schöne Fertighaus.

Ein Glücksgriff zum Traumhaus

Der Bau ihres Fertighauses in einem Ortsteil der Gemeinde Bad Emstal im Landkreis Kassel begann für die Besitzer mit

Großzügig: Der Koch-, Ess- und Wohnbereich ist offen gehalten und gibt den Blick auf den Schwimmteich im Garten frei.

einer Überraschung. „Die Mitarbeiter der Firma Sander Haus aus Hofgeismar kamen und setzten die Wände auf die bereits vorbereitete Bodenplatte. Darauf kamen die Erdgeschossdecke und schließlich die obere Etage samt Dach. Bereits nach einem Tag konnten wir Richtfest feiern. Damit haben wir nicht gerechnet“, erinnert sich das junge Ehepaar an den Sommer 2004, in dem ihr Traum vom eigenen Haus von einem Tag auf den anderen in die Realität umgesetzt wurde.

Grundstück war ein Glücksgriff

Dabei hatte es das Paar damals nicht unbedingt eilig. Zwar wurde es in der Wohnung im Hause der Eltern des Mannes langsam eng, in der sie mit ihrem damals zweijährigen Sohn lebten. „Aber wir saßen nicht auf gepackten Koffern“, sagt die Hausbesitzerin. Deshalb brachten die Beiden in umfangreicher Eigenleistung – unterstützt von Verwandten, Bekannten und unter anderem mit von der Firma Sander Haus empfohlenen

Handwerkern – in Ruhe den Innenausbau zu Ende, bevor sie schließlich im Mai 2005 in das neue Eigenheim unweit des (Schwieger-)Elternhauses zogen. „Mein Mann ist in diesem Ort aufgewachsen und wollte hier bleiben. Es gab nur leider so gut wie keine freien Grundstücke. Wir hatten Glück, dass der damalige Eigentümer uns auf unsere Anfrage seine Wiese verkaufte“, erläutert die Ehefrau.

Hier, direkt im Ortskern, steht es nun, das charmante weiß verputzte Haus mit den dunkelblauen Fensterrahmen, der passenden Tür und den ebenfalls dunkelblau glasierten Tonziegeln, das das Paar komplett nach seinen Vorstellungen fertigen ließ. Die vielen Ideen des Ehepaars, das Wissen des Bauleiters, die eigene Arbeit sowie die der Handwerker und Helfer führten zu einem Ergebnis, das sich sehen lassen kann und zum Nachahmen anregt: In Holzrahmenbauweise ist hier ein 180 Quadratmeter großes Haus mit ausgebautem Dachboden entstanden, in dem sich die mittlerweile vierköpfige Familie sichtlich wohlfühlt.

Fichtendecke in offener Bauweise

Dazu tragen nicht nur die vielen liebevollen Details bei, wie die Säulen vor der Haus

tür, die den weißen Holzbalkon über dem Eingang sowie die großzügige Dachgaube stützen. Für Behaglichkeit sorgt auch die Vorliebe der Familie für Holz, die sich auf allen Ebenen wiederspiegelt:

Das Gebälk der Fichtendecke in offener Bauweise verleiht dem gesamten Erdgeschoss Gemütlichkeit und Größe zugleich. Darauf abgestimmt sind nicht nur die rustikalen Fichtentüren, sondern auch die Fichtenholzdielen in der oberen Etage.

Freie Sicht auf Schwimmteich

Großzügig wirkt auch der 55 Quadratmeter große offene Koch-, Ess- und Wohnbereich mit angrenzendem Wintergarten. „Wenn ich in der Küche Bratkartoffeln brutzele, kann ich meine Söhne im Sandkasten spielen sehen“, sagt die Hausherrin.

Da hier keine Wände die Sicht versperren, reicht der Blick von der Kochinsel über den Essplatz und die behagliche Sitzecke, durch den schmalen Wintergarten bis hin zum etwa 150 Quadratmeter großen Schwimmteich im Garten, mit dem sich die Familie einen weiteren Traum erfüllte.

Auch das Ankleidezimmer zwischen den beiden Kinderzimmern, die Infrarot-Wärmekabine in einem Teil des Schlafzimmers und das durch einen Windfang vom Wohnbereich separierte Büro des Kaufmanns gehörten zu den Wünschen des Paares, die es in seinem Haus verwirklichte.

Der fehlende Keller wird unter anderem durch den geräumigen Hauswirtschaftsraum, die Gartenhütte sowie den Stauraum auf der Doppelgarage mit integriertem Gäste-WC ausgeglichen.

Bunte Steine sorgen für gute Laune

Wohlige Wärme vermitteln nicht nur die Terrakottafliesen und die mediterran verputzten Wände in der unteren Etage, sondern auch die Fußbodenheizung mit Gastherme sowie der Kaminofen. In den Bädern hat sich die Hausbesitzerin verwirklicht, indem sie die großen hellen Fliesen an den Wänden im Gästebad aussuchte und selbst verlegte, die von Mosaikfliesen und einem eingelassenen Wandspiegel unterbrochen werden. Jede Menge gute Laune verspricht das Familienbad in der oberen Etage mit seinen blau-orangefarbenen Fliesen auf dem Boden und an der Badewanne in der Ecke sowie den bunten Steinen an der ebenerdigen Dusche und an den Wänden.

Von Sarah Rogge-Richter

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