Grillambiente ist nicht wurst

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Die gemütlichen Grillkotas sind kleine Raumwunder: Schon auf acht bis neun Quadratmetern finden zehn bis 15 Personen ausreichend Platz zum Schlemmen.

Sommerzeit ist Grillzeit. Und immer mehr Liebhaber der heißen Wurst oder des knusprigen Steaks möchten sich nicht mehr mit einem klapprigen Dreibein-Grill zufrieden geben. Denn erst eine hochwertige Grillstelle und das passende Ambiente machen das Grillen zum Fest.

Gemauerte Grillstellen

Die Wunschvorstellung, gerade die vieler Männer, sieht so aus: Der Grill steht in der Nähe der Terrasse. Man sitzt gemütlich im Gartenstuhl, hält ein Bierchen in der einen Hand, die Grillzange in der anderen und die Würstchen über der Kohle hat man stets im Auge.

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Will man eine solche Grillecke selbst bauen, sollte man darauf achten, einen Platz für das Gemäuer zu wählen, der nicht in Windrichtung des Essplatzes liegt. Denn niemand will sich den Wurstgenuss verqualmen lassen. Für das Fundament reicht eine stabile Bodenplatte auf ebener Erde. Wer es einfach halten mag, kann dann einen einfachen massiven Quader mauern. An drei der vier Seiten werden noch zwei Reihen Steine am Rand draufgesetzt, auf die der Grillrost mit Hilfe einer Halterung aus verzinktem Eisen gesetzt wird. Darauf kommt noch eine Reihe Klinkersteine für die Stabilität, damit der Rost hält. Für Individualität und mehr Komfort beim Grillen kann man weitere Elemente wie einen Kohlenrost oder ein Backblech, das die Asche auffängt, einbauen.

Wer für den Grill Marke Eigenbau nicht kreativ genug ist, kann sich im Baumarkt Modelle als Bausatz kaufen. Auch einfache Feuerkörbe aus Metall lassen sich leicht zum Grill umfunktionieren, wenn man einen passenden Rost darüber legt. Einige Firmen bieten auch elegante Feuerstellen mit Grillfunktion an. Wer solche Geräte kauft, sollte auf die Norm DIN EN 1860-1 achten. Diese gewährleistet die Sicherheit eines Grills.

Finnische Grillkota

Wer auf das Grillen auch bei Regen oder in der kälter werdenden Jahreszeit nicht verzichten möchte, für den gibt es eine spannende Lösung aus Finnland: Die Grillkota. Erfunden wurde sie von den Samen, den Ureinwohnern Lapplands, die sich abends in ihren Zelten rund um ein offenes Feuer versammelten. Nach diesem Vorbild bauen immer mehr Grillbegeisterte kleine, sechs- oder achteckige Hütten mit einem hohen Spitzdach, in dessen Mitte sich ein Kamin befindet, in ihre Gärten.

Mit einer tischhohen Grillstelle in der Mitte, verspricht das kuschelige, kleine Holzhaus das ganze Jahr über gemütliche und einzigartige Grillfeste. Nach dem Essen sitzt man entspannt vor dem offenen Feuer oder veranstaltet noch einen geselligen Spieleabend – denn der Grill lässt sich in Sekundenschnelle zu einem vollwertigen Tisch umfunktionieren. (djd/tmn/ebi)

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