Licht und Blumen vertreiben den Winterblues

Gute Laune im Wintergarten

Das natürliche Licht ist wohl die größte Faszination, die ein „Lichtschloss“ ausstrahlt: Damit sorgt der Wintergarten für helle Räume und Lebensfreude auch in der kalten Jahreszeit. Foto: djd/Solarlux

Ein sonniger Tag sorgt wie von selbst für gute Laune. Lichtmangel hingegen schlägt schnell aufs Gemüt: Nasskalte und trübe Tage wecken bei vielen den Winterblues. Gegen schlechte Stimmung helfen lange Spaziergänge an der frischen Luft und lichtdurchflutete Räume, die beispielsweise ein Wintergarten gewährleistet.

Gerade in der kalten Jahreszeit spenden die hellen Räume das Licht, das sonst im Winterhalbjahr zu kurz kommt. Auch an bewölkten Tagen sind Wintergärten energiespendend, denn selbst dann ist das natürliche Licht noch drei- bis viermal intensiver als eine künstliche Beleuchtung.

Auf Qualität achten

Damit die Bewohner diese Freuden langfristig genießen können, sollte das persönliche Lichtschloss in jedem Fall ein Qualitätsprodukt sein, das mit dem entsprechenden Know-how geplant und umgesetzt wurde. Ein hocheffizient wärmegedämmter Wintergarten ist das ideale Bindeglied zwischen dem Hausinnern und der umgebenden Natur sowie dem natürlichen Licht. Langlebige Materialien wie Holz im Innenraum und Aluminium im Außenbereich schützen zudem vor Wind und Wetter. So wird der Wintergarten auch in der kalten Jahreszeit zu einem Ort der Entspannung.

Orchideen machen sich gut vor großen Fenstern

Dazu trägt auch die Einrichtung und Dekoration des gläsernen Wohnraumes bei. Immergrüne Pflanzen und blühende Schönheiten schaffen dabei im Zusammenspiel mit den einfallenden Sonnenstrahlen eine schöne, natürliche Atmosphäre. Orchideen haben im Herbst und Winter ihre großen Auftritt und machen sich hervorragend vor den großen Fensterflächen. Ihre Blüten zeigen sich in den schillerndsten Farben: rot, gelb, violett, weiß. Am seltensten ist die Farbe Blau. Mit viel Geduld und ein wenig Glück kann die Pflanze nach der Hauptblüte im Frühjahr zu Weihnachten ein zweites Mal blühen.

Blühfreudig und preiswert

Die bekannteste Orchidee gehört zur Gattung Phalaenopsis mit rund 60 Arten. Ihr Name leitet sich vom griechischen „phalaina“ für „Nachtfalter“ und „opsis“ für „Aussehen“ ab. Sie ist die wohl meist verkaufte tropische Orchidee in unseren Bau- und Supermärkten. Allerdings handelt es sich bei der Massenware nicht um Naturformen, sondern meist um namenlose Hybridzüchtungen – robust, blühfreudig und preiswert.

„Die Orchidee braucht viel Licht und eine zirkulierende Luft, aber keine pralle Sonne, weil die Blätter verbrennen können“, sagt Gärtnermeisterin Henrike Wilke. Daher sei ein Fensterbank-Standort im Norden oder Osten besser geeignet als im Süden.

Auch das Raumklima ist wichtig, ergänzt Hobbyzüchterin Martina Lippold. Gefährlich sei es, das Fenster im Winter angekippt zu lassen. Eine halbe Stunde könne ausreichen, um die Pflanze bei eiskalter Luft erfrieren zu lassen. „Sie werfen dann sofort die Blüten ab.“

„Nasse und kalte Füße mögen Orchideen nicht“, sagt Wilke. Als Faustregel gilt: einmal pro Woche gießen. Zuviel Wasser im Übertopf müsse abgegossen werden. Steine am Topfboden verhindern zuviel Feuchtigkeit. Ab und an könne die Pflanze auch besprüht werden, jedoch nur tagsüber, da die Blätter trocken in die Nacht gehen müssen, sagt Wilke. Lippold ist dem Sprühen gegenüber skeptisch eingestellt. Bei Übertöpfen rät sie, die Pflanzen 5 bis 10 Minuten im Wasser tränken und danach 15 Minuten abtropfen lassen. (djd/tmn/ebi)

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