Halbe Drehung zum Test: Wann Apfel und Birne reif sind

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Reif oder nicht reif? Einen Hinweis darauf erhalten Hobbygärtner mit einer halben Drehung. Lässt sich die Frucht leicht vom Ast lösen, ist sie vermutlich ausgewachsen. Foto: Carmen Jaspersen

Im Herbst kann das Garten-Obst gepflückt werden. Reif sind die Äpfel und Birnen aber nicht immer. Wann sie ihre Früchte vom Baum holen können, erkennen Hobbygärtner mit ein paar kleinen Tricks.

Veitshöchheim (dpa/tmn) - Es gibt zwar Zeiten, in denen die Apfel- und Birnenernte grundsätzlich ansteht, aber das variiert je nach Witterung und Standort um zwei bis drei Wochen.

Ein Zeichen für den Hobbygärtner, dass die Früchte am Baum reif genug sind, ist eine halbe Drehung: Lässt sich die Frucht damit leicht vom Ast lösen, ist sie ausgewachsen. Allerdings kommt es in trockenen Jahren vor, dass sich das Trenngewebe zwischen Stiel und Ast schon vorzeitig ausbildet, erklärt die Bayerische Gartenakad emie.

Weitere Anhaltspunkte, ob der Apfel oder die Birne tatsächlich reif sind, ist die Grundfarbe der Frucht. Sie hellt sich auf. Und der Kern färbt sich braun ein, vor allem bei Birnen. Bei Äpfeln gilt das nur für die früh ausgereiften Sorten, nicht für die späten.

Wann sollte man ernten? Gut ist ein trockener Tag, bei den sehr späten Sorten kann auch schon wichtig sein, dass kein Frost herrscht - zumindest nicht unter minus zwei Grad. Dann sollten Hobbygärtner die Früchte erst wieder berühren, wenn sie wieder aufgetaut sind, erklären die Gartenexperten.

Gartentipp

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