Haus in Szene setzen: Home-Staging

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Der erste Eindruck zählt - auch beim Immobilienverkauf. Wer seine Immobilie gewinnbringend verkaufen will, sollte sie daher ins beste Licht rücken. "Home-Staging" zahlt sich aus.

Der erste Eindruck zählt - auch beim Immobilienverkauf. Wer seine Immobilie gewinnbringend verkaufen will, sollte sie daher ins beste Licht rücken. "Home-Staging" zahlt sich aus.

Der erste Eindruck zählt - auch beim Immobilienverkauf. Wer seine Immobilie gewinnbringend verkaufen will, sollte sie daher ins beste Licht rücken. "Home-Staging" zahlt sich aus.

Wie sollte es anders sein: Home-Staging kommt aus den USA. Dortige Erhebungen zeigen, dass eine "gestagte", also für den Verkauf professionell inszenierte Immobilie, einen bis zu zehn Prozent höheren Preis erzielt. Und sich schneller verkauft. In Deutschland gibt es rund 30 Home-Staging-Agenturen. Diese  setzten Verkaufsimmobilien in Szene. Ergebnis: Die Objekte werden besser und schneller verkauft. Gerade in Randbezirken und im ländlichen Bereich ist die Konkurrenz um Käufer groß. "Durch Home-Staging lassen sich Verkaufszeiträume von neun bis zwölf Monaten auf vier bis fünf reduzieren", bestätigt Rüdiger Grimmert von der BHW Bausparkasse.

Spezialeffekte erzeugen

Home-Staging ist keine Renovierung! Vielmehr geht es um gezielte Veränderungen, mit der die Immobilie der Käufergruppe optimal präsentiert wird. Zunächst checkt der Profi die Besonderheiten des Objektes und entwickelt Optimierungsvorschläge. Häufig werden Einrichtungsgegenstände reduziert, um mehr Raum für Fantasie zu schaffen. Dafür werden dann gezielt Akzente gesetzt. Die Beratung kostet je nach Anbieter circa drei Euro pro Quadratmeter. Die Kosten für die Umsetzung beginnen nach Auskunft der Deutschen Gesellschaft für Home-Staging und Redesign ab neun Euro pro Quadratmeter.

Wissen, was wirkt!

Natürlich könnten Immobilien-Besitzer auch selbst Hand anlegen, um ihre Immobilie optimal zu präsentieren. Doch den eigenen Einrichtungsstil neutral zu sehen und marktgerecht zu verändern, fällt dem Laien schwer. Nur zwei von zehn Personen können sich Räume mit einer anderen als der vorhandenen Einrichtung vorstellen. Hier hilft Home-Staging: "Heute stehen viele ältere Verkäufer jungen Käufern gegenüber, die ganz andere Wohnbedürfnisse haben", erläutert BHW-Experte Rüdiger Grimmert. "Home-Staging kann helfen, zwischen Anbietern und Kunden aus unterschiedlichen `Wohngenerationen` zu vermitteln."

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