Bauen und Wohnen

Heizen: Verbrauch von unterwegs kontrollieren

Dank Digitalisierung können Verbraucher über ihre Energiekosten unterjährig informiert werden und somit auch ihr Heizverhalten besser anpassen. Darüber freut sich nicht nur der Geldbeutel, sondern auch die Umwelt. 
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Dank Digitalisierung können Verbraucher über ihre Energiekosten unterjährig informiert werden und somit auch ihr Heizverhalten besser anpassen. Darüber freut sich nicht nur der Geldbeutel, sondern auch die Umwelt. 

Der Verbrauch kann  dank fernablesbarer Zähler von unterwegs kontrollieren. Damit können Verbraucher ihr Heizverhalten Anpassen und Geld sparen. Der Energieverbrauch in der EU muss weiter sinken. Die Mitgliedsstaaten haben sich jährlich zur Reduzierung des Verbrauchs um 0,8 Prozent verpflichtet.

Dazu soll auch die bereits Ende 2018 erfolgte Novellierung der Energieeffizienzrichtlinie EED beitragen, die in Deutschland eine Anpassung der Heizkostenverordnung zur Folge haben dürfte. Das wird Veränderungen für Vermieter und Mieter mit sich bringen.

Mithilfe fernablesbarer Zähler und Heizkostenverteiler sowie unterjährigen Informationen sollen gemäß EED zum Beispiel Mieter häufiger und besser ihren Energieverbrauch kontrollieren und optimieren können. Je einfacher die Ablesung dieser Verbräuche erfolgt, umso geringer ist der Aufwand dafür auf Mieterseite. Der Service zur Fernerfassung des Wärmeverbrauchs etwa erspart Wohnungseigentümern oder Mietern lästige und kostspielige Vororttermine zur turnusmäßigen Verbrauchsablesung und erfüllt schon jetzt künftige EED-Vorgaben. Zentral verwaltete Ablesewerte ermöglichen es Mietern, sich regelmäßig per App, Web-Portal oder über andere Kommunikationswege über ihren aktuellen Heizenergieverbrauch zu informieren – nicht nur einmal jährlich in Form der Heizkostenabrechnung. Diese selbst kann so zudem problemloser und schneller erstellt werden.

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Gesetzliche Vorgaben

Die EED sieht vor, dass Verbraucher zunächst mindestens zweimal jährlich, auf Anfrage vierteljährlich, über ihren aktuellen Energieverbrauch benachrichtigt werden müssen, wobei es die Vorgaben zur Ausstattung und Informationspflicht nach der EED sowie Datenschutzvorgaben zu erfüllen gilt. Im Zuge dessen sollen ab dem 25. Oktober 2020 neu installierte Zähler und Heizkostenverteiler fernablesbar sein, wenn dies technisch machbar und kosteneffizient durchführbar ist. Ab dem 1. Januar 2022 sieht die EED eine mindestens monatliche Verbrauchsinformation vor, sofern eine Wohnung mit fernauslesbaren Erfassungsgeräten ausgestattet ist. Spätestens zum 1. Januar 2027 sollen alle bisher installierten Zähler entsprechend nachgerüstet oder ersetzt werden.

Energiedienstleister übernehmen dies für ihre Kunden und unterstützen Hausverwalter, Wohnungsunternehmer und Vermieter bei der Umstellung. Der Service hat klare Vorteile: Bei Auszug eines Mieters oder dem Verkauf einer Wohnung lassen sich die Verbrauchswerte zeitnah und fehlerfrei erfassen. Der Nutzer und Mieter wiederum kann bei hohen Verbrauchswerten umgehend nach Einsparpotenzialen suchen und erlebt am Jahresende bei der Heizkostenabrechnung keine unliebsame Überraschung.  djd 

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