Heizenergie optimal nutzen

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Mollige Wärme: Effektives Heizen ist abhängig von der Nutzung der Wärmeenergie und vom Heizsystem.

Gas oder Öl, Pellets oder Erdwärme – die Frage nach der besten Heizung dreht sich oft um die Wahl des Energieträgers. Zu Unrecht: Denn wie sparsam und umweltfreundlich eine Heizung arbeitet, hängt wesentlich von der Effizienz des Heizkessels und des Heizsysytems ab.

Moderne Kessel erreichen Nutzungsgrade von 95 Prozent, setzen den verwendeten Brennstoff also fast ohne Verlust vollständig in Wärme um.

Hohe Energieverluste durch veraltete Technik

Bei alten Öl- und Gasgeräten sieht die Effizienz wesentlich schlechter aus. Die bis in die 80er-Jahre vorherrschenden Konstanttemperaturkessel verschwenden nach einer Untersuchung der Verbraucherzentrale Niedersachsen etwa 48 Prozent der eingesetzten Energie. Fehlende Außentemperaturfühler, mangelhaft gedämmte Rohrleitungen, Bereitschaftsverluste wie eine ständig brennende Zündflamme und nicht genutzte Brennwerteffekte führen zu weiteren Energieverlusten.

Kompaktgeräte stark gefragt

Gerade die Brennwerttechnik hat sich den letzten Jahren als Standard etabliert. Neben auf dem Boden stehenden Kesseln sind an der Wand hängende Kompaktgeräte stark gefragt. Brennwertkessel lassen sich gut mit einer Solaranlage kombinieren, das spart rund vierzig Prozent Energie. Zur Optimierung der Heizanlage gehören ein hydraulischer Abgleich und die Rohrleitungsdämmung.

Besonders effizient ist die Kraft-Wärme-Kopplung. Dabei produzieren Blockheizkraftwerke Strom und die erzeugte Wärme wird zur Raumheizung genutzt. Mini-Anlagen nutzen die Wärme direkt vor Ort, die Verluste übers Leitungsnetz entfallen. Der Betrieb soll schon bald in normalen Einfamilienhäusern wirtschaftlich sinnvoll sein. (nh)

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