Herbst-Alpenveilchen noch im Oktober pflanzen

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Alpenveilchen sind Hingucker im Winter. Foto: Andrea Warnecke

Berlin (dpa/tmn) – Während viele Pflanzen im Garten sich zur Winterruhe zurückziehen, läuft das Herbst-Alpenveilchen nun erst zur Hochform auf. Noch ist es für Hobbygärtner nicht zu spät, Farbe in den Garten zu bringen.

Im Herbst zeigt das Herbst-Alpenveilchen (Cyclamen hederifolium) seine filigranen rosa- bis lilafarbenen Blüten. Die ungewöhnliche Blütezeit macht die robuste Blume zu einer besonders attraktiven Gartenblume, die noch einmal Farbe in den Herbstgarten bringt. Kurzentschlossene können die Blume auch im Oktober noch pflanzen, erklärt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin. Die Knollen werden 10 bis 15 Zentimeter tief gesetzt, schwere Böden können mit Sand und Humus verbessert werden.

Da es mit Trockenheit kein Problem hat, macht sich das Herbst-Alpenveilchen unter Bäumen besonders gut. Hier kommen im Frühjahr, nach der Blüte, auch die silbrig-grünen Blätter gut zur Geltung.

Beim Kauf des Herbst-Alpenveilchens rät der BDG, die Knollen am besten im Topf beim Staudengärtner zu kaufen. So kann man sicher sein, keine Pflanzen aus Wildbeständen zu bekommen, die immer seltener werden. Zudem sind die wilden Knollen oft sehr alt. Theoretisch bilden sie dann zwar viele Blüten, oft vertragen sie aber den Standortwechsel nicht mehr und verfaulen schnell.

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