Herbstblume: Proteen sind gut für Trockensträuße

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Wenn bei uns der Herbst einzieht, ist in Südafrika Frühling. Proteen erblühen dann in ihrer ganzen Pracht. Sie bleiben lange frisch und eignen sich gut zum Trocknen. Foto: epa/Nic Bothma

In unseren Breitengeraden sind Proteen vor allem als Schnittblumen bekannt - in Südafrika sind Proteen die Nationalblume. Sie bleiben lange frisch und lassen sich danach gut trocknen. Wichtig ist, nicht zu viel Dünger zu benutzen.

Berlin (dpa/tmn) – Wenn sich der Herbst von seiner grauesten Seite zeigt, ist in Südafrika Frühling. Und dann erblühen die Proteen (Protea Spec.). Diese Pflanze gilt dort als Königin der Blumen, erklärt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG).

Kein Wunder, dass die Blume es bis ins Wappen Südafrikas geschafft hat. Bei uns sind Proteen vor allem als Schnittblumen bekannt, denn die prächtigen Blüten bleiben nicht nur unglaublich lang frisch. Sie sind auch getrocknet noch äußerst apart, weshalb sie gern für Trockensträuße verwendet werden.

Die Protea im Kübel anzubauen, empfiehlt der BDG nur geduldigen Gärtnern, denn die Blume ist im Topf eine kleine Diva. Zwar wächst sie oft gut, will aber nicht blühen. Meist ist daran zu viel Nahrung schuld: Proteen brauchen nur sehr selten Dünger. Am besten achtet man von Anfang an auf die richtige Substratmischung. Dafür eignen sich zwei Teile grober Sand, zwei Teile Rhododendronerde, ein Teil gut verrotteter Gartenkompost und ein Teil Perlite. Das ist ein im Baumarkt erhältliches Gestein.

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