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Mit Herbstdünger machen Sie Ihre Pflanzen widerstandsfähiger

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Von: Carina Blumenroth

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Wenn Sie Herbstdünger verwenden, machen Sie Ihre Pflanzen widerstandsfähiger gegen Frost, Kälte und weniger Sonnenstunden.

Bäume, Rasen und Pflanzen sollen Sie auf die bevorstehenden kalten Monate vorbereiten, damit Sie auch im kommenden Jahr Freude daran haben. Dunkelheit und Frost können sich auf Ihre Pflanzen auswirken. Die gute Nachricht? Sie können etwas dagegen tun – greifen Sie zum Herbstdünger. Wie das funktioniert, erfahren Sie im Folgenden.

Garten mit Garnitur im Herbst.
Bereiten Sie Ihren Garten mit Herbstdünger auf den Winter vor. © Peter Widmann/Imago

Achten Sie bei dem Herbstdünger auf den Kaliumanteil

Der Kaliumanteil in dem Dünger bewirkt, dass sich der Salzgehalt im Zellsaft erhöht. Wenn dies der Fall ist, sind die Pflanzen besser vor Kälte geschützt. Besonderen Schutz benötigen immergrüne Pflanzen, wie der Rhododendron, der Buchsbaum oder Stauden. Wenn Sie eine Rasenfläche im Garten haben, denken Sie auch daran, den Rasen zu düngen. Pflanzen ziehen sich ihre Nährstoffe normalerweise aus dem Boden – das wird im Winter schwieriger, daher helfen Sie mit Dünger nach.

Das Portal Hausgarten.net hat weitere Vorteile zusammengetragen, die das Düngen der Pflanzen mit sich bringen:

Dann sollten Sie Ihre Pflanzen düngen

Ihre Pflanzen und Sträucher sollten Sie jetzt recht schnell düngen. Die ersten Wochen im September bieten sich dafür gut an, da die Pflanzen die Nährstoffe jetzt noch gut aufnehmen können. Sollten Sie zu spät mit dem Düngen dran sein, kann es sein, dass der Schutz nicht mehr aufgenommen werden kann. Wenn Sie viel Rasenfläche haben, können Sie aufatmen, diesen können Sie bis Ende Oktober problemlos düngen.

Sollten Sie Ihren Garten natürlich mögen und keine Dünger oder ähnlichen Produkte verwenden wollen, dann gibt es auch eine gute Nachricht. Die Natur kann sich auch selber helfen – lassen Sie das Laub, Reste von herabgefallenem Obst oder Gemüse einfach liegen. Ebenso Pflanzenreste und Rasenschnitt sollten Sie da belassen, wo diese sich befinden. Das sind natürliche Dünger, diese unterstützen die Pflanzen dabei, gut über den Winter zu kommen. Ein Nachteil? Es sieht ein bisschen unordentlich aus.

Regelmäßige Bodenanalysen zeigen Ihnen, ob düngen wirklich nötig ist

In regelmäßigen Abständen können Sie auch eine Bodenanalyse vornehmen. Diese zeigt Ihnen dann, welche Nährstoffe in Ihrem Boden enthalten sind und woran es mangelt. Auf gut Glück sollten Sie nämlich nicht düngen, das könnte den Boden überversorgen. Das Portal Mein schöner Garten empfiehlt, den Boden alle drei Jahre zu analysieren.

Die Zimmerpflanzen können Sie auch im Herbst düngen

Vergessen Sie nicht die Pflanzen in dem Haus oder der Wohnung – auch diese können Sie düngen. Damit regulieren Sie den Nährstoffhaushalt der Pflanze. Ein spezieller Herbstdünger ist in diesem Fall aber nicht nötig, da die Pflanzen keinen Temperaturschwankungen ausgesetzt sind.

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