Garten-Tipps

Hibiskus vermehren: So funktioniert‘s mit Stecklingen und Samen

Ein rosa blühender Hibiskus.
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Hibiskus sorgt für eine wunderbare Farbenpracht im Garten.

Sie können von Hibiskus in Ihrem Garten gar nicht genug bekommen? Dann können Sie Ihre Pflanze mithilfe von Stecklingen oder Samen vermehren. So funktioniert‘s.

Ob als Garten-Hibiskus oder Rosen-Eibisch: Das Malvengewächs macht mit seinen prächtigen, bunten Blüten in jedem Garten eine gute Figur. Wenn Sie nicht genug von ihm bekommen können, besteht zudem die Möglichkeit, den Hibiskus zu vermehren. Je nach Hibiskus-Art bieten sich ihnen unterschiedliche Möglichkeiten an.

Hibiskus durch Stecklinge vermehren – so geht‘s

Sowohl der Garten-Hibiskus als auch der als Zimmerpflanze beliebte Rosen-Eibisch eignen sich für eine Vermehrung durch Stecklinge. Das Gute daran: Die Nachzucht übernimmt beinahe komplett die Eigenschaften der Mutterpflanze, sodass Sie genau wissen, wie Ihre Pflanze aussehen wird. Zudem ist diese Methode relativ unproblematisch und auch einfach für Anfänger umzusetzen. So gehen Sie vor:

  • Zum Vermehren brauchen Sie entweder Anzuchttöpfe, kleinere Blumentöpfe mit Anzuchterde oder Gläser mit abgestandenem Wasser.
  • Schneiden Sie nun circa 15 Zentimeter lange Triebe mit mindestens drei Augen von Ihrem Hibiskus ab und entfernen Sie die unteren Blätter. Am besten wählen Sie Triebe, die bereits ein wenig verholzt sind.
  • Wenn Sie Ihre Stecklinge in Anzuchttöpfen oder Blumentöpfe mit Anzuchterde vermehren wollen, stecken Sie dieses etwa bis zur Hälfte in die Erde hinein. Jeder Steckling bekommt einen eigenen Topf.
  • Wenn Sie die Stecklinge in Wasser vermehren, stellen Sie diese nach dem Schnitt sofort in die Gläser. Das abgestandene Wasser sollte ungefähr fünf bis sechs Zentimeter hoch stehen. Anschließend wird das Wasser alle drei Tage ausgetauscht, bis sich Wurzeln bilden. Sobald die Wurzeln etwa sechs bis zehn Zentimeter lang sind, pflanzen Sie den Hibiskus in den Garten oder in den Topf.
  • Stellen Sie die Stecklinge an einen hellen Platz – aber nicht in die pralle Sonne. Die Temperatur sollte konstant bei 28 bis 30 Grad liegen, die Luftfeuchtigkeit optimalerweise bei 90 Prozent.
  • Es dauert ungefähr vier bis acht Wochen, bis sich Wurzeln gebildet haben.

Lesen Sie auch: Welche Hibiskus-Sorten lassen sich im Garten überwintern – und welche nicht?

So vermehren Sie Hibiskus mit Samen

Das Vermehren eines Hibiskus mithilfe von Samen eignet sich am besten für die Garten-Eibische. Als Zeitpunkt zum Aussäen eignet sich das Frühjahr oder der Sommeranfang. So gehen Sie vor:

  • Sammeln Sie die Samen des Hibiskus im Garten auf.
  • Ritzen Sie die aufgesammelten Samen etwas ein und legen Sie sie in einen Topf mit Anzuchterde. Bedecken Sie die Samen locker mit Erde. Gegossen werden sie am besten mit einer Sprühflasche – so werden sie nicht weggespült.
  • Suchen Sie für Ihre Anzuchttöpfe einen warmen, hellen Standort, weg von der prallen Sonne.
  • Sobald sich die Pflänzchen entwickelt und erste Blätter gebildet haben, werden Sie umgepflanzt – es dürfen aber draußen keine Fröste mehr erwartet werden.

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Diese zehn Fehler können Ihren Garten ruinieren

Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern.
Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern. © pixabay/annawaldl
Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze.
Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze. © pixabay/annawaldl
Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage.
Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit, den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage. © pixabay/Counselling
Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung.
Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung. © pixabay/KIMDAEJEUNG
Zu wenig gießen ist schlecht, aber zu viel gießen, kann auch ein Problem werden. Denn bei Staunässe fangen die Wurzeln der Pflanzen im Erdreich zu faulen an. Gießen Sie also erst wieder, wenn die oberste Erdschicht angetrocknet ist.
Zu wenig gießen ist schlecht, aber zu viel gießen kann auch ein Problem werden. Denn bei Staunässe fangen die Wurzeln der Pflanzen im Erdreich zu faulen an. Gießen Sie also erst wieder, wenn die oberste Erdschicht angetrocknet ist. © pixabay/annawaldl
Das Wasser sollte beim Gießen außerdem nicht auf den Blättern verteilt werden - wie zum Beispiel bei einem Rasensprenger. Feuchte Blätter sind nämlich der perfekte Nährboden für Krankheiten und Pilze. Zielen Sie stattdessen genau auf die Wurzeln oder nutzen Sie ein Tropfbewässerungssystem.
Das Wasser sollte beim Gießen außerdem nicht auf den Blättern verteilt werden - wie zum Beispiel bei einem Rasensprenger. Feuchte Blätter sind nämlich der perfekte Nährboden für Krankheiten und Pilze. Zielen Sie stattdessen genau auf die Wurzeln oder nutzen Sie ein Tropfbewässerungssystem. © pixabay/MIH83
Ein tolle Auswahl an Blumen und Stauden bringt nichts, wenn sie nicht richtig angeordnet sind. Pflanzen, die höher wachsen, sollten in zweiter Reihe stehen, damit die vorderen Blumen gut zu sehen sind und genügend Licht bekommen.
Schon beim Anlegen des Gartens drohen viele Fehler: Ein tolle Auswahl an Blumen und Stauden bringt nichts, wenn sie nicht richtig angeordnet sind. Pflanzen, die höher wachsen, sollten in zweiter Reihe stehen, damit die vorderen Blumen gut zu sehen sind und genügend Licht bekommen. © pixabay/Hans
Beim Anpflanzen scheint das Beet noch ganz leer zu sein - deshalb neigen Hobbygärtner gerne dazu, die Zwiebeln und Samen dicht anzuordnen. Gedeihen die Pflanzen allerdings erst einmal, wird es schnell eng im Beet. Damit sie sich nicht gegenseitig beim Wachsen behindern, sollten Sie beachten, wie hoch und breit die Pflanzen werden können.
Beim Anpflanzen scheint das Beet noch ganz leer zu sein - deshalb neigen Hobbygärtner gerne dazu, die Zwiebeln und Samen dicht anzuordnen. Gedeihen die Pflanzen allerdings erst einmal, wird es schnell eng im Beet. Damit sie sich nicht gegenseitig beim Wachsen behindern, sollten Sie beachten, wie hoch und breit die Pflanzen werden können - und dementsprechend mehr Platz einberechnen. © pixabay/Gellinger
Auch für das Düngen braucht es ein gutes Händchen. Die einen machen es zu oft, die anderen überhaupt nicht. Doch zweimal im Jahr - Frühjahr und Herbst - sollten Sie Ihren Pflanzen diese Nährstoffzufuhr gönnen. Dazu reicht es, dem Boden einfach eine gute Menge Kompost hinzuzufügen.
Auch für das Düngen braucht es ein gutes Händchen. Die einen machen es zu oft, die anderen überhaupt nicht. Doch zweimal im Jahr - Frühjahr und Herbst - sollten Sie Ihren Pflanzen diese Nährstoffzufuhr gönnen. Dazu reicht es, dem Boden einfach eine gute Menge Kompost hinzuzufügen. © pixabay/Jing
Wenn manche Pflanzen nicht so wachsen wollen, wie sie sollen, liegt das nicht immer an der Pflege - sondern am Boden selbst. Vielleicht ist er zu sauer oder kalkig, zu sandig oder zu lehmig. Deshalb dürfen Sie nicht vergessen, vorher schon eine Bodenprobe zu nehmen und diese untersuchen zu lassen - damit Sie dem Erdreich den richtigen Dünger zufügen können.
Wenn manche Pflanzen nicht so wachsen wollen, wie sie sollen, liegt das nicht immer an der Pflege - sondern am Boden selbst. Vielleicht ist er zu sauer oder kalkig, zu sandig oder zu lehmig. Deshalb dürfen Sie nicht vergessen, vorher schon eine Bodenprobe zu nehmen und diese untersuchen zu lassen - damit Sie dem Erdreich den richtigen Dünger zufügen können. © pixabay/mjordano

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