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Intelligente Haustechnik erhöht Komfort und Energieeffizienz

Im Wohnungsbestand noch die Ausnahme, bei Neubauten aber definitiv auf dem Vormarsch: Intelligenter Haustechnik gehört die Zukunft. Die Bausparkasse Schwäbisch Hall informiert über kleinere Lösungen, mit denen sich Heizung oder Licht komfortabler und effizienter steuern lassen.

Bei älteren Bauherren und Eigentümern, die noch nicht mit dem PC aufgewachsen sind, besteht oft eine gewisse Skepsis nach dem Motto: „Das kann ich ja wohl noch selber machen!“. Doch es geht bei automatisch gesteuerter Haustechnik gar nicht so sehr um Bequemlichkeit, als vielmehr darum, Energie so sparsam und effizient wie möglich zu nutzen.

Elektronisch gesteuerte Heizkörperthermostate sind dafür ein gutes Beispiel. Mit ihnen lässt sich nicht nur die jeweilige Heizleistung regulieren, es können auch zeitgesteuerte Nutzerprofile eingespeichert werden. Im Prinzip geht das zwar auch über einen modernen Heizkessel, aber eben nicht für jeden einzelnen Heizkörper individuell. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass sich allein durch den Einbau moderner Thermostate die Heizkosten um sieben Prozent senken lassen.

Apropos modern: Die jüngste Thermostat-Generation verfügt über eine so genannte „Boost“-Funktion. Dabei öffnet sich per Knopfdruck das Heizungsventil für genau fünf Minuten – sehr praktisch, wenn man einen Raum mal ganz schnell behaglich warm haben will. Nach diesen fünf Minuten kehrt das Thermostat automatisch zur vorherigen Einstellung zurück. Genau da zeigt sich der Vorteil der Automatik, denn wer denkt schon immer zur richtigen Zeit an den nötigen Handgriff?

Die Wohnung heizen, nicht die Umwelt

Noch mehr Energie wird oft beim Lüften verschwendet. Natürlich ist Lüften – vor allem bei gut gedämmten Häusern – wichtig, um der Schimmelbildung vorzubeugen. Doch wer dreht dabei schon jedes Mal die Heizung runter? Automatisierte Systeme sorgen dafür, dass nicht buchstäblich zum Fenster hinaus geheizt wird. Dabei meldet ein spezieller Fensterkontakt per Funksignal das Öffnen des Fensters an das Thermostat, das umgehend den Heizkörper runterregelt. Wird das Fenster wieder geschlossen, kehrt der Regler automatisch in den Normalmodus zurück.

Besonders praktisch sind Wandthermostate, über die sich alle Heizungsregler bequem steuern lassen. Und es gibt sogar schon frei im Raum platzierbare Steuerungseinheiten, die mittels eines integrierten Fühlers die Raumtemperatur den jeweils programmierten Bedürfnissen anpassen.

Weitere Beispiele - für mehr Sicherheit und Komfort im Haus durch Automatisierung - sind gesteuerte Rollläden und zentrale Schließsysteme. Und auch beim Licht muss es nicht immer ein Schalter sein: Ist doch praktisch, wenn man bei der Rückkehr vom Einkaufen oder auf dem Weg in den Keller mal keine Hand frei hat und ein in die jeweilige Lampe integrierter Bewegungsmelder einem den Handgriff abnimmt. (nh)

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