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So bepflanzen Sie Ihr Hochbeet im eigenen Garten

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Von: Janine Napirca

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Frau sät Samen
Gemüse und Obst selber anbauen? Legen Sie doch ein Hochbeet in Ihrem Garten an. © Cavan Images/Imago

Wer Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten verspeisen möchte, könnte sich ein Hochbeet anlegen und bepflanzen.

Es schmeckt wohl nichts so gut, wie Essen, das man mit Früchten aus dem eigenen Garten zubereitet hat. Doch wenn der Platz nicht besonders üppig ausfällt, muss man sich gut überlegen, welche Gemüse- und Obstsorten man kultivieren möchte. Wenn Sie diese Anbau-Tipps zur Bepflanzung des Hochbeets beherzigen, können Sie das Maximum aus Ihrem Garten herausholen.

So finden Sie den richtigen Standort für Ihr Hochbeet im eigenen Garten

Um Gemüse und Obst in einem Hochbeet im Garten anzubauen, ist es zunächst einmal wichtig, den richtigen Standort zu finden. Denn einmal bepflanzt können Hochbeete nicht einfach umgetopft werden. Damit Ihre angebauten Pflanzen sich nicht um Licht, Wasser oder Nährstoffe streiten, sollten Sie einen Standort mit ausreichend Sonnenlicht wählen. Außerdem dürfen Sie die Samen und Setzlinge nicht zu dicht nebeneinander kultivieren. Unterschätzen Sie nicht, wie groß manche Sorten werden können.

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Wie kann ich mein Hochbeet am besten bepflanzen?

Es gibt Pflanzen, die sich besonders gut zum Anbauen in einem Hochbeet eignen, wie zum Beispiel Gurken oder Zucchini und dann wiederum gibt es Sorten, wie beispielsweise Mais, die das ganze Jahr über viel Platz einnehmen, obwohl die Ernte vergleichsweise weniger ertragreich ausfällt. Je nachdem, womit Sie Ihr Hochbeet bepflanzen möchten, fallen die zu verwendenden Nährstoffe anders aus. Man unterscheidet zwischen Stark-, Mittel- und Schwachzehrern.

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In den ersten beiden Jahren, wenn der Boden noch aus guter Erde, Kompost und nährreichen organischen Material besteht, sollten Sie Starkzehrer in Ihrem Hochbeet kultivieren. Dazu zählen Kohl, Gurke, Kartoffel, Kürbis, Zucchini, Lauch und Sellerie. Im dritten Jahr können Sie dann Mittelzehrer, wie zum Beispiel Endivie, Fenchel, Kohlrabi, Mangold, Möhre, Radicchio, Rettich, Rote Beete, Zuckerhut und Erdbeere anbauen. Ab dem vierten Jahr kultivieren Sie in Ihrem Hochbeet am besten folgende Schwachzehrer: Bohne, Erbse, Knoblauch, Radieschen, Salate, Spinat, Zwiebel und Kräuter. Im fünften Jahr hat sich das Hochbeet abgesenkt, Sie können es wieder mit Dünger und Kompost auffüllen und mit dem Anbau von Starkzehrern beginnen.

Mischkultur, Vorkultur, Nachkultur – so können Sie Ihr Hochbeet effizient bepflanzen

Am meisten Ernte holen Sie aus Ihrem Hochbeet heraus, wenn Sie sich an Misch-, Vor- und Nachkultur orientieren. Mischkultur meint dabei, dass man Pflanzen mit unterschiedlichen Ansprüchen nebeneinander so kombiniert, dass sie sich nicht gegenseitig am Wachstum behindern, sondern fördern. Tiefe Pfahlwurzel neben oberflächlichem Wurzelsystem, große neben kleine Pflanzen. Zudem können stark riechende Kräuter, wie beispielsweise Basilikum, die Schädlichen von anderen Pflanzen vertreiben.

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Wenn Sie Vor- und Nachkultur am selben Ort anbauen, können Sie ebenfalls den Platz in Ihrem Hochbeet optimal nutzen. Fenchel oder Chinakohl werden zum Beispiel spät ausgesät. Das bedeutet, dass Sie davor an derselben Stelle Vorkulturen wie zum Beispiel Salat, Spinat oder Radieschen anbauen können. (jn) *hna.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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